Spielinfo

Credit Suisse Super League, 15 Spieltag, 14.01.2026 21:13:08

Ereignisse

17"
1:0
Tor (Schuss) Mattias Käit 10. Tor
27"
2:0
Tor (Schuss) Leonardo Bertone 7. Tor
38"
3:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 28. Tor
41"
3:1
Tor (Schuss) Adrian Grbic 2. Tor
44"
3:2
Tor (Schuss) Matteo Di Giusto 29. Tor
49"
4:2
Tor (Schuss) Kastriot Imeri 8. Tor
59"
4:3
Tor (Schuss) Matteo Di Giusto 30. Tor
66"
5:3
Tor (Schuss) Ethan Meichtry 10. Tor
76"
5:4
Tor (Schuss) Matteo Di Giusto 31. Tor
90"
6:4
Tor (Schuss) Leonardo Bertone 8. Tor

Vorlagen

Spielberichte

2 spiele die komplett Spaß gemacht haben. Im 2ten ist Luzern zum Ende dann zu nervös und entschied sich für die falschen Entscheidungen . Im ersten Spiel hat man hinten gestanden wie ne Mauer im 2ten spiel hat man etwas schlechter vereidigt aber Rokko hat es auch klasse ausgespielt .

2 spannende Spiele die sehr Lust auf mehr machen wenn's immer so wäre .

Wünsche dir alles gute. Hat Spaß gemacht und bist ein fairer User 🤝

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Reporter: Rokko, was für ein Spiel hier vor heimischer Kulisse. 6:4 gegen Luzern, ein echtes Spektakel. Wie fühlt sich dieser Sieg direkt nach Abpfiff an?

Rokko: Ehrlich gesagt, das ist eine Mischung aus Erleichterung und Stolz. Das war heute ein unfassbar intensives Spiel, mental wie körperlich. Wir wussten nach dem Hinspiel in Luzern ganz genau, was uns erwartet, und dass wir eine Reaktion zeigen müssen. Dass es dann so ein Spiel wird, mit so vielen Wendungen, damit rechnet man natürlich nicht. Aber genau solche Spiele machen den Fußball aus.

Reporter: Dein Team erwischt einen Traumstart, geht mit 3:0 in Führung und wirkt zunächst klar überlegen.

Rokko: Ja, der Start war wirklich sehr, sehr gut. Wir waren von der ersten Minute an da, haben die Zweikämpfe angenommen, hatten eine ganz andere Körpersprache als im Hinspiel. Das 1:0 durch Mattias Käit gibt uns früh Sicherheit, das 2:0 durch Leonardo Bertone ist dann einfach ein schön herausgespieltes Tor. Beim 3:0 durch Brighton Labeau hast du dann das Gefühl, dass wir voll im Spiel sind und die Kontrolle haben - wenngleich bei diesem Tor auch ein Quäntchen Glück dabei war. Zu diesem Zeitpunkt waren wir besser in der Partie.

Reporter: Und dann kippt das Spiel kurz vor der Pause plötzlich.

Rokko: Genau das ist der Punkt, der mich trotz des Sieges immer noch ärgert. Wir führen 3:0 und kassieren dann innerhalb von drei Minuten zwei Gegentore. Das darf so eigentlich nicht passieren. Luzern nutzt das eiskalt aus, einmal Grbic, dann Di Giusto, und plötzlich steht es zur Halbzeit nur noch 3:2. Da merkst du, wie schnell ein Spiel kippen kann, wenn du auch nur ein paar Prozent nachlässt. Mental ist das brutal, weil du eigentlich mit einem sehr guten Gefühl in die Kabine gehen willst.

Reporter: Wie war die Stimmung in der Halbzeit?

Rokko: Ruhig, aber sehr klar. Es ging nicht darum, laut zu werden. Jeder wusste, dass wir ein gutes Spiel machen, aber auch, dass wir uns selbst unnötig in Schwierigkeiten gebracht haben. Wir haben darüber gesprochen, dass Luzern niemals aufgibt, dass sie immer dranbleiben und dass wir genau das verteidigen müssen. Gleichzeitig war uns klar: Wenn wir weiter mutig nach vorne spielen, werden wir auch wieder zu Chancen kommen.

Reporter: Direkt nach der Pause fällt dann das 4:2 für Thun.

Rokko: Das war unfassbar wichtig. Imeri macht das Tor zu einem perfekten Zeitpunkt. Du merkst richtig, wie das Stadion wieder da ist, wie die Energie zurückkommt. Das 4:2 hat uns erstmal Luft verschafft. Aber man muss auch sagen: Luzern war sofort wieder da. Das 4:3 fällt dann relativ schnell, und ab da war es ein Spiel auf Messers Schneide.

Reporter: Es hatte den Anschein, dass Luzern mit zunehmender Spieldauer immer stärker wurde.

Rokko: Das habe ich auch so empfunden. Je länger das Spiel ging, desto besser wurde Luzern. Sie haben eine enorme Qualität, vor allem offensiv, und mit Di Giusto einen Spieler, der immer gefährlich ist. Man hatte ständig das Gefühl, der Ausgleich liegt in der Luft. Gerade in den Schlussminuten war das brutal spannend. Wir mussten unglaublich leiden, verteidigen, immer wieder Nadelstiche setzen. Das war kein Spiel für schwache Nerven.

Reporter: Trotzdem schafft es dein Team immer wieder einen vorzulegen.

Rokko: Und genau das ist der Punkt, auf den ich unglaublich stolz bin heute. Nach dem 4:3 machen wir das 5:3 durch Ethan Meichtry, der aktuell in einer richtig guten Form ist - vielleicht hat er auch einen Schritt gemacht, denn für eine Form hält es mittlerweile zu lange an. Dann kassieren wir aber erneut den Anschluss zum 5:4, und viele Mannschaften würden da vielleicht einbrechen. Aber die Jungs haben heute Moral und Mentalität gezeigt. Wir haben nicht aufgehört, wir haben weiter nach vorne gespielt, und mit dem 6:4 durch Bertone dann den Deckel draufgemacht.

Reporter: Kann man sagen, dass dieses Spiel auch ein Statement in Sachen Mentalität war?

Rokko: Absolut! Nach der Niederlage im Hinspiel war das heute eine Charakterfrage. Es wäre einfach gewesen, nach dem 3:2 zur Pause nervös zu werden oder den Kopf zu verlieren. Stattdessen sind wir immer wieder zurückgekommen, haben auf Rückschläge reagiert und uns am Ende belohnt. Genau solche Spiele brauchst du in einer Saison, um als Mannschaft zu wachsen.

Reporter: Wie bewertest du die Leistung des Gegners?

Rokko: Mit ganz großem Respekt. Luzern hat zwei überragende Spiele gegen uns gemacht. Schon im Hinspiel waren sie sehr stark, heute haben sie erneut gezeigt, warum sie so schwer zu bespielen sind. Sie geben sich nie auf, spielen mutig nach vorne und haben uns bis zur letzten Minute Gas gegeben und uns unsere Grenzen aufgezeigt. Gerade offensiv waren sie extrem effizient. Das war heute kein Spiel, das du einfach so gewinnst, sondern eines, das du dir erarbeiten musst.

Reporter: Du sprichst von einer Revanche für das Hinspiel.

Rokko: Ja, das kann man so sagen. Wir wollten zeigen, dass die Niederlage in Luzern nicht umsonst war, sondern dass wir daraus gelernt haben. Natürlich nehmen wir den Sieg heute gerne mit, aber genauso ehrlich muss man sagen: Beide Spiele waren extrem eng. Mal fällt es auf die eine Seite, mal auf die andere. Heute hatten wir vielleicht das eine Tor mehr zur richtigen Zeit.

Reporter: Was nimmst du aus diesen beiden Spielen für den weiteren Saisonverlauf mit?

Rokko: Sieben Gegentore in zwei Spielen gegen denselben Gegner sind ein klares Signal. Gleichzeitig nehmen wir das positive Gefühl mit, dass wir auch solche wilden Spiele ziehen können. Das gibt Selbstvertrauen.

Reporter: Abschließend, ein paar Worte zum Trainerkollegen?

Rokko: Sehr gerne. Zwei super spannende Spiele, absolut auf Augenhöhe, genau das, was man sich als Trainer wünscht. Großen Respekt an Lukas für die Arbeit in Luzern. Ich wünsche ihm und seinem Team nur das Beste für die kommenden Aufgaben. Und ich freue mich jetzt schon auf das dritte Spiel in der regulären Runde. Wenn das wieder so ein Spiel wird, dann können sich alle Fußballfans schon mal anschnallen.

Reporter: Danke dir, Rokko.

Rokko

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Kommentare

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
0
Gelbe Karten
0
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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