Spielinfo

Credit Suisse Super League, 26 Spieltag, 18.02.2026 13:21:42

Ereignisse

5"
Gelb Leonardo Bertone 1. Gelbe Karte
14"
1:0
Tor (Schuss) Matteo Di Giusto 52. Tor
23"
2:0
Tor (Schuss) Matteo Di Giusto 53. Tor
23"
Gelb Genís 3. Gelbe Karte
27"
3:0
Tor (Schuss) Julian von Moos 10. Tor
37"
4:0
Tor (Schuss) Lars Villiger 6. Tor
57"
5:0
Tor (Schuss) Kevin Spadanuda 15. Tor
64"
Gelb Taisei Abe 1. Gelbe Karte
66"
6:0
Tor (Schuss) Lars Villiger 7. Tor

Vorlagen

Spielberichte

Zwischen dem Ziel und die aktuellte Platzierung ist man bei Luzern aktuell sehr weit weg . Zwar gewinnt man heute hier gegen ein top Trainer und kann weiter dran bleiben aber mit 6 Niederlagen wirds schwer sein in die Top 3 zu kommen. Das Team und der Trainer hat ein paar Schwierigkeiten indem man nicht immer die Leistung auf den Platz bekommt die man eigentlich abrufen könnte. Die Saison geht ja zum Glück ein bisschen und man versucht alles für die top 3

Dir wünsche ich dir viel erolfg und bis bald

Lxkas_99x

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Reporter: Rokko, 0:6 in Luzern. Das klingt brutal – und wenn man ehrlich ist, fühlt es sich auch brutal an. Was geht dir direkt nach Abpfiff durch den Kopf?

Rokko: Ehrlich? Leere. Absolute Leere. Wir kommen hierher mit dem Gefühl, dass wir zuletzt in der Liga wirklich gut unterwegs waren. Und dann gehst du mit 0:6 unter – und das Schlimmste ist: Es war nicht mal so, dass Luzern heute überirdisch war. Wir sind einfach überhaupt nicht in unser Spiel gekommen. Gar nicht.

Reporter: Du sagst es – Luzern musste nicht mal einen Sahnetag erwischen.

Rokko: Genau das ist ja das Bittere! Natürlich haben sie Qualität, natürlich haben sie vorne Jungs, die dir jederzeit wehtun können. Aber heute war das kein Zauberfußball, kein Feuerwerk aus 30 Metern. Wir machen es ihnen zu leicht. Viel zu leicht. Und dann gerätst du unter die Räder.

Reporter: Schon früh die Gelbe Karte gegen Bertone. Hat euch das aus dem Konzept gebracht?

Rokko: Nein, das nicht. Aber es war so ein erstes Zeichen. Du bist noch nicht richtig im Spiel, dann so eine Szene – und irgendwie war da von Anfang an eine gewisse Unsicherheit drin. Wir waren nicht klar, nicht griffig, nicht mutig.

Reporter: Dann das 1:0 in der 14. Minute durch Di Giusto.

Rokko: Und da geht es los. Wir verteidigen das nicht sauber, sind zu weit weg, lassen den Abschluss zu. Und Luzern sagt Danke. Das war kein Sonntagsschuss, kein unhaltbarer Ball. Das war einfach nicht gut verteidigt von uns.

Reporter: Neun Minuten später das 2:0 – wieder Di Giusto.

Rokko: Und da merkst du schon: Heute wird’s ganz schwer. Wir kriegen keinen Zugriff, verlieren die zweiten Bälle, sind im Umschalten zu langsam. Und dann kommt alles zusammen. Kaum steht es 2:0, kassieren wir noch die Gelbe gegen Genís – und gefühlt läuft uns das Spiel komplett weg.

Reporter: Das 3:0 nur vier Minuten später.

Rokko: Ja… und da war es eigentlich schon durch. Wenn du nach 27 Minuten 3:0 hinten liegst, ohne selbst eine klare Chance gehabt zu haben – dann weißt du, dass es heute ein richtig bitterer Nachmittag wird.

Reporter: Hattest du in der Phase das Gefühl, dass die Mannschaft noch an eine Wende glaubt?

Rokko: Ich habe es versucht, von außen reinzugeben. Energie, Ansprache, Zeichen setzen. Aber ich muss ehrlich sein: Man hat gespürt, dass wir heute nicht den Zugriff finden. Luzern musste nicht mal volles Risiko gehen. Sie haben einfach ihr Ding durchgezogen – und wir hatten keine Antwort.

Reporter: Kurz vor der Pause dann noch das 4:0.

Rokko: Das war der Nackenschlag. 3:0 ist schon schwer, aber 4:0 vor der Pause – das zieht dir komplett den Stecker. Da kannst du in der Halbzeit erzählen, was du willst. Natürlich versuchst du, die Jungs aufzubauen. Sagst: Kommt, wir holen uns zumindest ein Erfolgserlebnis. Gewinnen die zweite Halbzeit. Irgendwas.

Reporter: Hat nicht funktioniert.

Rokko: Nein. Und das muss man klar sagen. Wir kommen raus und wollen Stabilität reinbringen. Und dann fällt das 5:0. Wieder nicht konsequent genug verteidigt. Wieder zu passiv. Es war wie ein roter Faden durch dieses Spiel.

Reporter: Und beim 6:0 hatte man fast das Gefühl, jetzt bitte einfach nur noch abpfeifen.

Rokko: Ja. So ehrlich muss man sein. Da ging es nur noch darum, das Ding halbwegs ordentlich zu Ende zu bringen. Keine Verletzten, keine Platzverweise, irgendwie raus aus dieser Nummer.

Reporter: Du sagtest vor dem Spiel, die Chancen stehen 50/50. Was ist heute komplett schiefgelaufen?

Rokko: Alles, was uns zuletzt stark gemacht hat, war heute nicht da. Keine Kompaktheit, kein schnelles Umschalten, keine Klarheit in den Aktionen. Und wenn du dann auf einen Gegner triffst, der das solide runterspielt, dann reicht das für so ein Ergebnis.

Reporter: Ist das so ein Tag, an dem man sagt: Mund abputzen und weitermachen?

Rokko: Absolut. Und ich sage es bewusst so deutlich: Lieber einmal richtig auf den Deckel, als fünf Spiele unglücklich 1:0 verlieren. Das hat Magath mal gesagt – und da ist was dran. Dieses 0:6 tut weh, keine Frage. Aber es ist klar, eindeutig. Da gibt es nichts schönzureden.

Reporter: Was war für dich der größte Unterschied heute?

Rokko: Die Intensität. Luzern war wacher, schneller im Kopf, entschlossener in den Zweikämpfen. Und wir waren immer einen Schritt zu spät. Und Fußball ist brutal ehrlich. Ein Schritt zu spät – und du kassierst Tore.

Reporter: Wie gehst du jetzt mit der Mannschaft um?

Rokko: Ruhig. Ganz ruhig. Heute braucht es keine wilden Ansagen. Die Jungs wissen selbst, dass das nichts war. Wir analysieren das sachlich, ziehen unsere Schlüsse – und dann geht der Blick nach vorne.

Reporter: Und da wartet das „Kryptonit aus Bern“, wie du es nennst.

Rokko: Ja… als hätte es nicht gereicht. Aber vielleicht ist genau das jetzt gut. Nach so einer Klatsche direkt ein großes Spiel. Da kannst du Charakter zeigen. Da kannst du beweisen, dass du mehr bist als dieses 0:6.

Reporter: Hast du Angst, dass so ein Ergebnis Spuren hinterlässt?

Rokko: Spuren ja – aber hoffentlich die richtigen. Es soll wehtun. Es darf nicht egal sein. Aber es darf dich nicht lähmen. Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir es besser können. Und daran halte ich fest.

Reporter: Ein Wort noch zu Luzern und Lxkas_99x?

Rokko: Glückwunsch zum verdienten Sieg. Sie haben es seriös, konzentriert und effizient gespielt. Nicht spektakulär – aber brutal effektiv. Und genau das reicht dann für so ein Ergebnis.

Reporter: Rokko, danke für deine Offenheit trotz dieser deutlichen Niederlage.

Rokko: Danke dir. Solche Tage gehören dazu. Mund abputzen, weiterarbeiten – und beim nächsten Spiel ein anderes Gesicht zeigen.

Rokko

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Spielstatistiken

49
Ballbesitz in %
51
10
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
9
7
Schüsse
1
3.30
Expected Goals (xG)
0.90
106
Pässe
123
19
Tacklings
25
10
Gewonnene Tacklings
6
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
1
Gelbe Karten
2
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
92
Dribbling-Erfolgsquote in %
89
100
Schusspräzision in %
0
88
Passgenauigkeit in %
89

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