Spielinfo

Credit Suisse Super League, 9 Spieltag, 07.01.2026 21:23:33

Ereignisse

9"
1:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 11. Tor
20"
2:0
Tor (Schuss) Leonardo Bertone 3. Tor
23"
3:0
Tor (Schuss) Ethan Meichtry 5. Tor
27"
4:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 12. Tor
38"
4:1
Tor (Schuss) Miguel Reichmuth 1. Tor
39"
5:1
Tor (Schuss) Kastriot Imeri 6. Tor
52"
5:2
Tor (Schuss) Lisandru Tramoni 1. Tor
54"
6:2
Tor (Schuss) Mattias Käit 4. Tor
70"
7:2
Tor (Schuss) Brighton Labeau 13. Tor
73"
8:2
Tor (Schuss) Brighton Labeau 14. Tor

Vorlagen

Spielberichte

Reporter: Rokko, 8:2 gegen den FC Zürich – wenn man das Ergebnis liest, denkt man sofort an einen entspannten Fußballabend eurerseits. Wenn man das Spiel gesehen hat, war es aber gerade zu Beginn alles andere als locker. Wie ordnest du diese Partie ein?

Rokko: Ja, das Ergebnis täuscht schon ein gutes Stück. Wenn man ehrlich ist, waren die ersten 20, 25 Minuten richtig intensiv. Da war viel Körperlichkeit drin, viele Zweikämpfe, wenig Spielfluss. Beide Mannschaften wollten erst mal zeigen: Hier bin ich, heute gibt’s nichts geschenkt. Zürich hat das sehr ordentlich gemacht, war präsent, aggressiv, gut organisiert. Das war kein Gegner, der hierhergekommen ist und sich ergeben hat. Ganz im Gegenteil.

Reporter: Ihr habt vor dem Spiel schon ein paar Worte mit dem neuen Trainer des FC Zürich gewechselt. Du hattest ihn aus einem Podcast bereits in Erinnerung. Hat sich dieser Eindruck bestätigt?

Rokko: Absolut. Das war ein sehr angenehmes Gespräch. Ruhig, reflektiert, bodenständig. Man merkt sofort, dass er weiß, was er tut, und dass er nicht der Typ ist, der groß auf die Kacke haut. Ich finde das extrem angenehm. Er war ja bislang „nur“ in Schweden Trainer und hat jetzt eben auch in der Schweiz ein Team übernommen. Da spürst du diese Mischung aus Vorfreude und Respekt vor der Aufgabe. Das hat mir gefallen. Und ganz ehrlich: Neue Trainer brauchst du in der Liga.

Reporter: Dann fällt in der 9. Minute das 1:0 durch Brighton Labeau. Hatte man das Gefühl, dass danach ein kleiner Knoten geplatzt ist?

Rokko: Bis dahin war es sehr zerfahren. Viel Kampf, wenig Struktur. Das Tor hat uns geholfen, ruhiger zu werden. Brighton ist aktuell einfach in einer überragenden Form, das muss man klar sagen. Er hat diese Präsenz, diese Wucht (vorallem das!!!), aber auch diese Kaltschnäuzigkeit. Und genau so ein Tor brauchst du in so einer Phase. Danach konnten wir den Druck erhöhen und haben gemerkt, dass Zürich ein kleines Stück weiter aufmachen muss.

Reporter: Innerhalb weniger Minuten steht es 4:0, trotzdem kassiert ihr kurz darauf das 4:1. War das ein Moment, in dem du kurz schlucken musstest?

Rokko: Schlucken wäre vielleicht zu viel gesagt, aber du führst 4:0, alles läuft, das Stadion ist da – und dann fängst du dir ein Gegentor. Das darf dir eigentlich nicht passieren, vor allem nicht so. Das war ein kleiner Warnschuss. Zürich hat in dieser Phase gezeigt, dass sie sich nicht hängen lassen. Sie haben weitergemacht, weiter investiert. Und genau deswegen sage ich auch: Dieses 8:2 ist definitiv zu hoch.

Reporter: Trotzdem antwortet ihr fast im Gegenzug mit dem 5:1. War das dann die Entscheidung?

Rokko: Ja, das war wichtig. Wenn du mit 4:1 in die Pause gehst, kann das Spiel nochmal kippen (so blöd das auch klingen mag). Mit dem 5:1 kurz vor der Halbzeit nimmst du dem Gegner natürlich viel Hoffnung. Aber auch da: Zürich kommt raus, macht das 5:2. Das zeigt doch alles. Die haben sich nicht aufgegeben. Und genau das rechne ich ihnen hoch an.

Reporter: Danach zieht ihr das Spiel endgültig auf eure Seite, Brighton trifft noch zweimal. Wie wichtig ist es, so einen Spieler aktuell zu haben?

Rokko: Extrem wichtig. Aber ich möchte das nicht nur auf ihn reduzieren. Ja, Brighton sticht heraus, völlig klar. Vier Tore, brutal effizient. Aber die Mannschaft arbeitet ihm auch zu. Wir haben viele Spieler, die Wege gehen, die Räume öffnen, die ihm den Rücken freihalten. Das ist kein Zufall. Und trotzdem: Wenn du so einen Stürmer hast, der dir Spiele auch mal früh öffnet, dann hilft dir das ungemein.

Reporter: Du hast es angesprochen: Das Ergebnis ist deutlich, aber der FC Zürich hat sich besser verkauft, als es das Resultat vermuten lässt.

Rokko: Genau. Und das ist mir wichtig zu betonen. Das hier war kein Spaziergang. Zürich hat vieles richtig gemacht, vor allem in den Zweikämpfen und im Umschaltspiel. Sie hatten Phasen, in denen sie uns Probleme bereitet haben. Wenn das Spiel enger bleibt, vielleicht 3:1 oder 3:2, dann reden wir über eine ganz andere Dynamik. Fußball ist manchmal brutal ehrlich – und manchmal brutal ungerecht. Heute war es für Zürich eher Letzteres.

Reporter: Blicken wir ein bisschen aufs Große Ganze. Fünf Siege in Folge, ein richtig starker Saisonstart. Wie fühlt sich das aktuell an?

Rokko: Natürlich gut. Das wäre gelogen, wenn ich etwas anderes sagen würde. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start. Aber wir wissen auch, wie schnell sich das drehen kann. Eine Niederlage, ein Unentschieden – und plötzlich redet jeder anders. Wichtig ist, dass wir bei uns bleiben. Der Weg stimmt aktuell, aber wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen.

Reporter: Das Rückspiel gegen Zürich steht ja noch an. Nach diesem Ergebnis könnte man meinen, das wird wieder eine klare Sache.

Rokko: Das glaube ich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Rückspiel deutlich enger wird. Der Trainer wird seine Schlüsse ziehen, sie werden sich anpassen. Und wir werden uns dort auf einen richtig unangenehmen Gegner einstellen müssen. Solche Spiele sind oft die gefährlichsten – wenn du denkst, es läuft von alleine. Das wird es nicht.

Reporter: Was nimmst du aus diesem Spiel mit?

Rokko: Dass wir offensiv sehr effizient sind, aber defensiv trotzdem aufmerksam bleiben müssen. Acht Tore hin oder her – wir haben zwei kassiert, und das geht auf Dauer nicht gut, daran müssen wir arbeiten. Und wir nehmen mit, dass wir als Team gut funktionieren, auch wenn es mal ruppig wird.

Reporter: Abschließend nochmal zum Trainerkollegen des FC Zürich. Es war sein erstes Spiel mit dem Team. Was möchtest du ihm mitgeben?

Rokko: Erst mal herzlichen Glückwunsch zum ersten Spiel bei Town, auch wenn das Ergebnis natürlich wehtut. Ich wünsche ihm wirklich nur das Beste. Er ist ein feiner Typ, ruhig, reflektiert, einer, mit dem man gerne spricht und gegen den man gerne spielt. Ich bin überzeugt, dass er mit Zürich seinen Weg gehen wird. Solche Niederlagen gehören leider dazu. Wichtig ist, wie man damit umgeht – und da mache ich mir bei ihm überhaupt keine Sorgen.

Reporter: Dann bleibt uns nur zu sagen: Danke für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne. Und liebe Grüße an den Kollegen – wir sehen uns im Rückspiel.

Rokko

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
0
Gelbe Karten
0
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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