DFB Pokal, 2 Spieltag, 17.01.2026 20:28:12
KSC performt zumindest im Pokal
DFB-Pokal, 2. Runde: Zum ersten Mal traf man auf SebaS und seit langem Mal wieder auf Elversberg, welche sich mittlerweile zu einer soliden Truppe geformt haben. Beim KSC läuft es aktuell alles andere als gut, wenig bis keine Punkte, zu viele Gegentore - man musste sich heute irgendwie aus der Affäre ziehen, um nach der ECL nicht auch noch frühzeitig aus dem Pokal auszuscheiden.
Die beiden Mannschaften kamen gut in die Partie und in der ersten Viertelstunde konnte man getrost von einem Abtasten sprechen. Die Defensive ließen kaum etwas zu, jedoch sollte Karlsruhe mit dem ersten guten Vorstoß gleich zustechen. Das gewohnte Spiel des KSC: Marvin Wanitzek festigte den Ball und legte auf den hinterlaufenden Herold durch, welcher in den Strafraum eindringen konnte. Keine Anspielstation im Zentrum? Kein Problem! Der Linksverteidiger fasste sich ein Herz und nagelte das Leder aus spitzem Winkel ins lange Eck - 1:0 (18.)!

Doch auch der erste Treffer der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, so letzte sich Lukas Petkov nach schönem Spielzug durch und egalisierte zeitnah die Führung der KSC. Nach 26 Minuten war somit wieder alles auf Null gestellt.

Das Spiel blieb weiter recht chancenarm, da beide Teams mit enormer Konzentration in der Defensive zu Werke gingen. Ein Klassenunterschied war hier überhaupt nicht zu spüren. Dennoch sollten die Hausherren kurz vor der Pause noch einmal treffen, aber was war das bitte für ein Bock von Nicolas Kristof? Der Schlussmann entschärfte einen Angriff über Dzenis Burnić und wollte das Spiel schnell machen. Der aufgerückte Nicolai Rapp spekulierte und fing den Abroller vom Elversberger ab, ehe er ins verwaiste Tor einschieben konnte. Glück für den KSC, übles Pech für den SVE!

Mit dem 2:1 ging es dann auch in die Katakomben.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel weiter offen. Gefühlt hatte der KSC leichte Feldvorteile, was auch in das 3:1 umgemünzt werden konnte. Marvin Wanitzek ließ all seine Klasse aufblitzen und spielte einen überragenden Steckpass aus der eigenen Hälfte auf Louey Ben Farhat, der mit seiner Geschwindigkeit nicht mehr aufzuhalten war. Der Youngster wartete geschickt ab und hatte dann das Auge für den mitgelaufenen Fabian Schleusener, der nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste.

Es entwickelte sich jetzt auch offensiv eine rassige Partie. Elversberg wollte zwingend den Anschluss, während sich für den KSC immer mehr Räume boten. Hans-Christian Bernat hielt, genauso wie sein gegenüber Nicolas Kristof, in der ein oder anderen Situation überragend. Es wurden nun auch immer mehr Zweikämpfe auf höchstem Tempo geführt.

Schlussendlich sollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Der KSC gewann mit Sicherheit nicht unverdient, jedoch wurden tapfer kämpfende Elversberger für eine hervorragende Partie nicht belohnt. Ein übler Bock von Nicolas Kristof leitete die Niederlage ein, ehe ein genialer Moment von Kapitän Wanitzek die Weichen endgültig auf Sieg stellte.
Somit steht der KSC in der nächsten Runde des DFB-Pokals und schaut gespannt auf die Auslosung.

GG an Seba und Kompliment für eine starke Leistung. Viel Erfolg noch in Liga 2, wir sehen uns bestimmt bald wieder auf dem Platz!
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