Spielinfo

Credit Suisse Super League, 17 Spieltag, 07.01.2026 10:49:02

Ereignisse

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1:0
Tor (Schuss) Mattias Käit 3. Tor
16"
2:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 7. Tor
17"
3:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 8. Tor
27"
4:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 9. Tor
54"
5:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 10. Tor
58"
6:0
Tor (Schuss) Kastriot Imeri 5. Tor

Vorlagen

Spielberichte

Reporter: Rokko, auch im Rückspiel ein deutliches Ergebnis, diesmal zuhause. Wenn man nur auf das nackte Ergebnis schaut, wirkt das wie eine sehr einseitige Angelegenheit. Wie blickst du auf dieses Spiel zurück?

Rokko: Es war tatsächlich sehr deutlich. Ich sagte es bereits im Hinspiel – mal gibt es solche Spiele und mal solche. Wir haben heute wieder einen Sahne Tag erwischt und freuen uns über wichtige drei Punkte und somit einen guten Saisonstart.

Reporter: Man hatte von außen das Gefühl, dass ihr sehr kontrolliert gespielt habt. Kein wildes Anrennen, wenig Hektik, sondern viel Ruhe und Klarheit in euren Aktionen. War das genau der Plan?

Rokko: Gut beobachtet. Jedoch würde ich in Teilen widersprechen – wir sind sehr viel angerannt. Zwar nicht wild, richtig, aber permanent. Das raubt den Spielern auf Dauer viel Energie, hilft dir aber auch, frühzeitig ein Tor zu erzielen, und das Spiel somit in deine Richtung zu lenken.

Reporter: Trotz des klaren Ergebnisses wirkst du nicht euphorisch, sondern eher sachlich. Liegt das daran, dass du solche Spiele bewusst einordnest?

Rokko: Selbstverständlich. Wir befinden uns noch ganz am Anfang der Saison, wissen alles realistisch einzuordnen. Es war wichtig, dass wir gut reinkommen – mit einer Niederlage in die Saison zu starten ist nie toll. Das habe ich mit meinem Zweitteam in Polen erlebt, da rennst du der Musik erst einmal hinterher. Umso wichtiger, dass es in der Schweiz funktioniert hat.

Reporter: Lass uns kurz über den Trainerkollegen von Winterthur sprechen. Du hast im Hinspiel bereits sehr warme Worte für ihn gefunden. Wie hast du ihn heute erlebt?

Rokko: Ich kann mich im Prinzip nur wiederholen – einfach ein feiner Typ, von dem man viel lernen kann.

Reporter: Gerade nach zwei so deutlichen Niederlagen sieht man nicht oft so viel Ruhe und Würde auf der anderen Seite.

Rokko: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Es gibt ein Sprichwort, welches mir schon immer gefallen hat (so ganz genau krieg ich es im Originalwortlaut nicht hin) – die wahre Größe eines Sportlers zeigt sich bei einer Niederlage. Und hier ist er Vorzeigeprofi!

Reporter: Wenn wir den sportlichen Teil abschließen: Vier Spiele, vier Siege. Was sagt das über den aktuellen Zustand deiner Mannschaft aus?

Rokko: Wir sind in einer guten Form, kommen gut rein in die Saison – mehr aber auch nicht. Wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.

Reporter: Damit sind wir beim größeren Bild. Der Saisonstart ist insgesamt sehr ordentlich verlaufen. Wie fällt dein erstes Fazit nach den ersten Wochen aus?

Rokko: Meine Mannschaft und ich sind natürlich sehr zufrieden, aber weiterhin hungrig auf Erfolg! Wir wollen, dass unterstreiche ich gerne nochmal, gerne die Top 3 angreifen diese Saison. Damit uns das gelingt, müssen wir konstant punkten.

Reporter: Was braucht es deiner Meinung nach, um dieses Ziel am Ende auch wirklich zu erreichen?

Rokko: Siege, ganz viele davon (lacht). Nein im Ernst, wichtig ist, dass wir uns nie aus der Ruhe bringen lassen – allen voran dann, wenn es mal nicht läuft. Und glauben Sie mir, dass kommt noch früh genug.

Reporter: Neben der Liga sorgt natürlich vor allem die Champions League für viel Aufmerksamkeit. Die Auslosung hat es in sich: Leeds United, Lugano, Lyon, Newcastle, Real Sociedad, Barcelona, BK Häcken und Nantes. Als du die Gegner gesehen hast – was war dein erster Gedanke?

Rokko: Pure Vorfreude! Wir haben letzte Saison alles gegeben und uns diesem einen großen Ziel untergeordnet. Wir haben uns dann noch in den Quali-Spielen gegen Vejile durchgesetzt – was da allein schon im Stadion los war, dass kann man sich nicht vorstellen. Wir alle freuen uns tierisch auf diesen Wettbewerb, da es das in Thun nicht all zu oft gibt.

Reporter: Das sind große Namen, unterschiedliche Spielstile, unterschiedliche Kulturen. Worauf freust du dich am meisten?

Rokko: Ich freue mich am meisten, dass meine Jungs sich jetzt in diesem Wettbewerb beweisen dürfen. Wir wollen nicht nur dabei sein, sondern auch Punkte sammeln – wofür es am Ende reicht? Wissen wir selber nicht, aber wir wollen nicht nur die Laufkundschaft aus der Schweiz sein.

Reporter: Gibt es ein Spiel oder einen Gegner, bei dem es bei dir persönlich besonders kribbelt?

Rokko: Barcelona, ganz klar – da können wir die Antwort auch kurzhalten.

Reporter: Mit eben Barcelona, Newcastle oder Lyon trefft ihr auf absolute Schwergewichte. Wie gehst du mental an so eine Gruppe heran?

Rokko: Wie schon erwähnt mit großer Vorfreude. Wir wissen, dass wir in jedem Spiel der Außenseiter sind. Genau darin sehe ich by the way unsere größte Chance. Uns rechnet keiner was aus, keiner denkt, dass wir punkten werden. Und genau darauf schöpfen wir unsere Willenskraft. Wir werden alles, was wir haben reinhauen, ganz egal, wofür es am Ende reicht. Wir wollen es allen Gegnern möglichst schwer machen.

Reporter: Geht es für euch eher darum, Erfahrungen zu sammeln – oder willst du bewusst auch sportlich Zeichen setzen?

Rokko: Wir wollen versuchen in die Zwischenrunde einzuziehen, wohlwissend, dass wir dafür acht Spiele alles geben müssen, was in uns steckt.

Reporter: Du hast betont, dass dein Team nicht „nur dabei sein“ will. Gilt das auch hier?

Rokko: Ja, denn sonst brauchst du im Profisport nicht mitwirken. Dafür bin ich der falsche Typ. Wenn es am Ende nicht reicht, in Ordnung. Aber ich möchte mir nicht vorwerfen alles investiert zu haben was möglich war.

Reporter: Wenn du an deine Mannschaft denkst: Glaubst du, dass sie reif genug ist, sich auch auf dieser Bühne gut zu präsentieren?

Rokko: Ich traue meiner Truppe zu, hier und da zu überraschen. Mein Job ist es, den Jungs diesen Glauben einzuimpfen und das werde ich tun, jeden Tag.

Reporter: Abschließend: Was wünschst du dir für die kommenden Wochen?

Rokko: Ich wünsche mir, dass die Jungs den Spaß am Fußball nie verlieren und weiter die rot-weißen Farben so präsentieren, dass es Spaß macht Ihnen zuzusehen. Ganz egal, ob es letztlich für den Dreier reicht, oder eben nicht.

Reporter: Und ganz konkret: Was möchtest du dem Trainerkollegen aus Winterthur für seine Zukunft mit auf den Weg geben?

Rokko: Chrisman, dir wünsche ich nur das Beste! Bis zum nächsten Spiel

Reporter: Danke dir, Rokko, für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, bis zum nächsten Mal.

Rokko

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
0
Gelbe Karten
0
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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