Spielinfo

Credit Suisse Super League, 7 Spieltag, 02.01.2026 20:27:31

Ereignisse

12"
1:0
Tor (Schuss) Ethan Meichtry 1. Tor
19"
2:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 1. Tor
55"
3:0
Tor (Schuss) Kastriot Imeri 1. Tor
57"
4:0
Tor (Schuss) Brighton Labeau 2. Tor
68"
5:0
Tor (Schuss) Leonardo Bertone 1. Tor
68"
6:0
Tor (Schuss) Leonardo Bertone 2. Tor
74"
6:1
Tor (Schuss) Muhannad Al Saad 4. Tor
85"
6:2
Tor (Schuss) Muhannad Al Saad 5. Tor

Vorlagen

Brighton Labeau 1. Assist
Brighton Labeau 2. Assist
Vasilije Janjicic 1. Assist
Kastriot Imeri 1. Assist
Ethan Meichtry 1. Assist

Gesperrte Spieler

Spielberichte

Reporter: Rokko, Saisonauftakt, 6:2 gegen Lausanne-Sport. Auf dem Papier ein klares Ding. Wie fühlt sich dieser Start für dich an?

Rokko: Erstmal fühlt es sich einfach gut an, wieder loszulegen. Neues Jahr, neue Saison, neue Ziele. Wenn du dann mit einem Sieg startest, ist das natürlich angenehm. Aber ich wäre vorsichtig, das Ergebnis isoliert zu betrachten. 6:2 liest sich gut, fast wie ein Klassenunterschied – und das war es definitiv nicht. Das Spiel war deutlich enger, als es das nackte Resultat vermuten lässt.

Reporter: Ihr kommt aus einer Saison, in der ihr souverän Vizemeister wurdet. Die Erwartungshaltung steigt automatisch. Spürt man das?

Rokko: Klar, das bleibt nicht aus. Wenn du einmal oben mitgespielt hast, dann wirst du anders wahrgenommen. Letzte Saison lief für uns vieles sehr rund, wir haben konstant gepunktet, waren extrem stabil. Jetzt gehen wir in diese Saison mit dem Wunsch, wieder oben dabei zu sein, Top 3 anzugreifen und international vielleicht ein bisschen zu nerven. Wir wissen aber auch ganz genau, dass wir in vielen Spielen eher der Underdog sein werden. Damit können wir leben.

Reporter: Zum Gegner: Lausanne hatte viel Ballbesitz und wirkte phasenweise sehr kontrolliert. Hat dich das überrascht?

Rokko: Ehrlich gesagt nicht komplett, aber sie haben es schon sehr sauber gemacht. Lausanne war extrem ballsicher, hat den Ball gut laufen lassen, wenig Hektik, viel Geduld. Du hast gemerkt, dass da ein klarer Plan dahintersteckt. Für uns war wichtig, nicht nervös zu werden und nicht blind anzulaufen. Wir haben relativ schnell gemerkt: Wenn wir hier zu hoch stehen und zu viel Risiko gehen, dann rennen wir uns tot.

Reporter: Und dann kam der Anpassungsmoment?

Rokko: Genau. Wir haben uns angepasst. Etwas tiefer, kompakter, und dann gezielt auf Umschaltmomente gesetzt. Und das hat heute fast schon zu gut funktioniert. Unsere Konter waren gnadenlos effektiv. Jeder Angriff hatte Tempo und Zielstrebigkeit. Rein optisch wirkt das dann manchmal glücklich, weil der Gegner gefühlt immer den Ball hat. Aber Fußball entscheidet sich nun mal im letzten Drittel - und da waren wir heute besser.

Reporter: Die Tore fielen ansehnlich, aber teilweise auch sehr effizient.

Rokko: Absolut. Wenn du dir anschaust, wie oft Lausanne den Ball hatte und wie oft wir wirklich gefährlich vor das Tor gekommen sind, dann ist die Quote schon auffällig. Aber das ist kein Zufall, das ist harte Arbeit und Selbstvertrauen welches wir uns in der letzten Saison geholt haben. Wir haben genau solche Situationen einstudiert und auch letzte Spielzeit schon oft angewandt.. Schnell umschalten, richtige Laufwege, klare Entscheidungen. Natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu, das will ich gar nicht abstreiten. Aber unverdient war das nicht.

Reporter: Trotzdem kassiert ihr zwei Gegentore. Warum?

Rokko: Natürlich willst du defensiv stabil stehen, gerade zum Saisonstart. Aber man muss auch fair bleiben: Lausanne hat sich diese Tore erspielt. Die waren nicht zufällig, die waren gut herausgespielt. Wir haben da kurz den Zugriff verloren, waren nicht konsequent genug. Das sind Dinge, die wir analysieren werden. Lieber gewinne ich so ein Spiel 6:2 und habe etwas zu korrigieren, als 1:0 zu stolpern und alles schönzureden.

Reporter: Wie hast du den ersten Auftritt deines Teams insgesamt wahrgenommen?

Rokko: Sehr lebendig. Die Jungs hatten Lust, du hast die Energie gespürt, Spielfreude, auch eine gewisse Lockerheit. Das war wichtig. Erster Spieltag, da sind viele Köpfe voll, viele Beine schwer. Umso schöner, dass wir mutig geblieben sind und nicht in so einen Verwaltungsmodus verfallen sind. Wir wollten nach vorne spielen, wir wollten Aktionen haben. Das ist uns gelungen.

Reporter: Ein Wort zum Trainerkollegen von Lausanne. Ihr kanntet euch vorher nicht.

Rokko: Nein, überhaupt nicht. Völlig unbekannt für mich. Aber ich musste schmunzeln, als ich sein Profilbild gesehen habe. Rudi Assauer, Schalker Legende – da hast du direkt einen Sympathiepunkt sicher bei mir. Das sind Kleinigkeiten, aber sie schaffen direkt eine Verbindung. Auf dem Platz war das heute ein sehr fairer, sportlicher Vergleich. Ich habe großen Respekt davor, wie Lausanne Fußball spielen will.

Reporter: Würdest du sagen, dass Lausanne trotz der Niederlage ein gefährlicher Gegner bleibt?

Rokko: Auf jeden Fall. Wenn die ihre Effizienz steigern, dann werden sie vielen Teams Probleme machen. Ballbesitz allein gewinnt dir keine Spiele, aber er ist eine verdammt gute Grundlage.

Reporter: Du hast angesprochen, dass ihr international eher als Außenseiter gesehen werdet. Reizt euch genau diese Rolle?

Rokko: Total. Wir wissen, dass wir nicht der große Name sind. Wir wissen, dass wir oft als Kanonenfutter abgestempelt werden. Aber genau das kann Spaß machen. Du fährst irgendwo hin, keiner rechnet mit dir, und du kannst frei aufspielen. Wenn wir dann den ein oder anderen ärgern können, dann haben wir schon viel erreicht. Mehr verlangen wir gar nicht.

Reporter: Abschließend: Was nimmst du aus diesem Spiel mit?

Rokko: Ein gutes Gefühl, aber auch Demut. Wir haben verdient gewonnen, ja. Aber wir hatten auch Phasen, in denen wir nicht die Kontrolle hatten. Das Ergebnis darf uns nicht blenden. Es ist ein Auftakt, mehr nicht. Jetzt geht der Fokus direkt weiter. Und ich wünsche dem Trainerkollegen wirklich viel Erfolg fürs Rückspiel, das ja direkt folgen wird.

Reporter: Möchtest du noch etwas anmerken?

Rokko: Ja, eine Sache noch, ganz offen und ehrlich: Ich muss irgendwo einen Bock geschossen haben, was die Minuten bei den Toren angeht. Die Abfolge war eine andere, das ist mir im Nachhinein aufgefallen. Dafür sorry. Am Ergebnis ändert das nichts, aber Ordnung muss ja sein.

Reporter: Danke dir für deine Zeit, Rokko.

Rokko: Sehr gerne. Und meinem Trainerkollegen schon jetzt nur das Beste! 💙🩶

Rokko

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
0
Gelbe Karten
0
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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