3. Liga, 10 Spieltag, 23.10.2026 20:48:06
Karlsruhe belohnt sich für einen guten Auftritt - 900. Sieg bei Town
Nach zuletzt guten Leistungen, aber eher unerfreulichen Ergebnissen, musste man heute zu einem der Aufstiegskandidaten reisen. Die Anfangsformation blieb gleich, so wollte man das Augenmerk für diese Partie auf die Defensive legen - und siehe da, zunächst ging der Plan auch auf.
Der KSC begann gut und sorgte in den Offensivreihen der Hausherren im ersten Durchgang für lange Gesichter. Vor allem die Innenverteidigung um die beiden Hünen Franke und Heliton machte ein hervorragendes Spiel. Letzter sorgte mehr oder weniger auch für die Führung. Nachdem ein Eckball nur unzureichend rausgefaustet werden konnte, machte Wanitzek die Kugel wieder scharf. Am Fünfer störte Heliton im Luftzweikampf entscheidend, sodass der Ball mit viel Dusel auf Ben Farhats Fuß landete, der in bester Stürmermanier nur noch abstauben musste. Karlsruhe nutzte den kurzzeitigen Aufwind und legte nur vier Minuten später durch Flügelspieler Noel Eichinger nach, der durch den starken Tim Civeja in Szene gesetzt wurde. Ein schneller Tempogegenstoß sorgte nach einer starken halben Stunde sogar noch für den dritten Treffer, den Kapitän Wanitzek schlussendlich selbst erzielte.
Doch wer die Achterbahn des KSC schon einmal beobachtet hatte wusste genau, dass der Käse noch lange nicht gegessen war. Die Pause kam nicht gerade gelegen, so nahm der SSV sich viel vor und erzielte schnell den Anschluss. Wie es dann oftmals läuft, war es plötzlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das Spiel pari stand. So dauerte es nur 16 weitere Minuten, bis erneut Hobsch und schlussendlich Asante auf 3:3 stellten. Die Partie war plötzlich wieder komplett offen und in der Schlussphase hätten beide Mannschaften noch den vierten Treffer erzielen können. Beide schalteten nochmal in den 6. Gang und versuchten das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Der Lucky Punch sollte dann auch schlussendlich für die Gäste fallen, nachdem Rafa Pinto Pedrosa sich mit seinem Tempo durchsetzte und in der Mitte Vereinslegende Wanitzek fand.
Ein, aufgrund der bärenstarken ersten Hälfte, nicht unverdienter, aber am Ende natürlich glücklicher Sieg, lässt die Fächerstädter vorerst in ruhigerem Fahrwasser fahren und beruhigt das Fanlager.
GG an Engine, der wie gewohnt stark agierte und gegen den es immer wieder Spaß macht zu spielen - dir alles Gute und bis zum Rückspiel!
@Babak der Spielbericht war nur für dich, ich weiß du vermisst sie 🤓
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