Spielinfo

Puchar Polski, 1 Spieltag, 02.01.2026 15:01:21

Ereignisse

6"
1:0
Tor (Schuss) Dalmau 1. Tor
10"
2:0
Tor (Schuss) Dalmau 2. Tor
15"
2:1
Tor (Schuss) Patrik Wålemark 1. Tor
31"
2:2
OG
Eigentor Juande Rivas 1. Eigentor
36"
2:3
Tor (Schuss) Mikael Ishak 1. Tor
48"
3:3
Tor (Schuss) Dalmau 3. Tor
62"
3:4
Tor (Schuss) Daniel Håkans 1. Tor
76"
3:5
Tor (Schuss) Daniel Håkans 2. Tor
84"
3:6
Tor (Schuss) Ali Gholizadeh 1. Tor
86"
3:7
Tor (Schuss) Mikael Ishak 2. Tor
90"
4:7
Tor (Schuss) Jorge Félix 1. Tor

Vorlagen

Erik Jirka 1. Assist
Dalmau 1. Assist
Patryk Dziczek 1. Assist
Jorge Félix 1. Assist
Bryan Fiabema 1. Assist
Mikael Ishak 3. Assist
Mikael Ishak 2. Assist
Mikael Ishak 1. Assist
Pablo Rodríguez 1. Assist
Daniel Håkans 1. Assist

Spielberichte

Reporter: Rokko, Pokalspiel, 4:7 gegen Lech Posen, ein Ergebnis, das auf den ersten Blick ziemlich heftig wirkt. Wenn man das Spiel gesehen hat, bleibt aber ein ganz anderes Gefühl zurück. Wie fällt dein erstes Fazit direkt nach Abpfiff aus?

Rokko: Ja… ehrlich? Es fühlt sich brutal an. Sieben Gegentore im Pokal, das liest sich einfach schlecht, da brauchen wir nicht drum herumreden. Aber wenn du dieses Spiel über 90 Minuten gesehen hast, dann weißt du auch, dass das Ergebnis nicht im Ansatz widerspiegelt, was da eigentlich passiert ist. Wir wollten heute eine klare Reaktion zeigen nach dem Ligaspiel, gerade nach diesem katastrophalen Start zuletzt. Und das haben wir getan. Die Mannschaft war da, von der ersten Minute an. Mutig, aktiv, mit Ball wirklich gut. Deshalb tut diese Niederlage doppelt weh.

Reporter: Der Start war diesmal komplett anders. Piast geht früh in Führung, Dalmau trifft doppelt. War das genau das Zeichen, das du sehen wolltest?

Rokko: Absolut. Genau das. Wir haben vor dem Spiel viel darüber gesprochen, dass wir uns nicht nochmal überrollen lassen dürfen. Und dann gehst du raus, spielst mutig nach vorne, Dalmau macht das 1:0, kurz danach das 2:0 – und du merkst: Okay, wir sind im Spiel, wir sind angekommen. Für Dalmau freut es mich ganz besonders. Ich kenne ihn jetzt seit vier Saisons aus Kielce, ich weiß, was er kann. Und heute hat man gesehen: Er ist jetzt auch hier angekommen. Der Junge lebt von Vertrauen, von Rhythmus – und das hat er sich heute geholt.

Reporter: Auch danach hatte man den Eindruck, dass Piast eigentlich gut im Spiel war.

Rokko: Ja, das ist genau der Punkt, der mich so ratlos zurücklässt. Wir spielen einen guten Ball. Wir haben Struktur, wir haben Ballbesitz, wir kommen in gefährliche Räume. Das war kein Zufallsfußball, kein wildes Nach-vorne-Schlagen. Und trotzdem liegst du nach 36 Minuten plötzlich hinten. Da stehst du an der Seitenlinie und fragst dich wirklich: Warum? Wir sind mindestens auf Augenhöhe, vielleicht sogar einen Tick besser. Aber so tickt der Fußball... wenn du deine Chancen nicht machst und der Gegner jede sich bietende Möglichkeit eiskalt nutzt, dann passiert genau das.

Reporter: Die Defensive war erneut ein großes Thema. Siehst du dort aktuell die größte Baustelle?

Rokko: Ja, da müssen wir nicht drum herumreden. Das ist aktuell unsere Schwachstelle. Wir verteidigen nicht durchgehend schlecht, aber wir verteidigen in den entscheidenden Momenten nicht gut genug. Ein halber Schritt zu spät, ein falsches Stellungsspiel, ein verlorener Zweikampf – und zack, es klingelt. Lech hat uns da brutal bestraft. Die haben uns vorgemacht, wie Effizienz funktioniert. Und das ist dann auch der Unterschied auf diesem Niveau.

Reporter: Trotzdem: Mit dem 3:3 nach der Pause war wieder alles offen.

Rokko: Genau. Und das zeigt ja auch, dass die Mannschaft lebt. Wir kommen raus, machen das 3:3, du hast wieder Hoffnung, du hast wieder dieses Gefühl: Heute geht hier noch was. Und auch danach hatten wir Situationen, wo wir das Spiel drehen können. Aber wir machen sie nicht. Und Lech macht im Gegenzug die Tore. So einfach, so bitter ist das manchmal.

Reporter: Am Ende steht ein 4:7, obwohl die Statistiken sehr ausgeglichen wirken. Wie erklärst du diesen Widerspruch?

Rokko: Effizienz. Punkt. Wenn du dir anschaust, wie viele Abschlüsse wir hatten, wie viele gefährliche Aktionen – das ist absolut auf Augenhöhe. Vielleicht sogar leicht zu unseren Gunsten. Aber was zählt, sind die Tore. Und da waren sie uns voraus. Wir hatten Phasen, da spielen wir richtig gut, aber lassen die letzte Konsequenz vermissen. Und Lech ist da eiskalt. Das ist dann auch der Grund, warum ich trotz allem sage: Am Ende ist die Niederlage verdient. Nicht, weil wir schlechter waren – sondern weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben.

Reporter: Wie schwer ist es für dich als neuen Trainer, nach zwei Spielen schon solche Rückschläge zu verarbeiten?

Rokko: Natürlich ist das kein einfacher Start. Da will ich auch nichts schönreden. Du kommst neu rein, hast Ideen, hast einen Plan – und dann verlierst du zweimal, einmal davon auch noch recht deutlich auf dem Papier. Aber ich sehe eben auch, was sich entwickelt. Ich sehe, dass die Jungs wollen, dass sie zuhören, dass sie versuchen, das umzusetzen. Und das gibt mir Vertrauen. Wir sind nicht weit weg. Uns fehlt aktuell diese letzte Klarheit, diese Abgezocktheit.

Reporter: Was nimmst du konkret aus diesem Pokalspiel mit?

Rokko: Dass wir offensiv absolut konkurrenzfähig sind. Dass wir Spiele gestalten können, auch gegen starke Gegner. Und dass wir defensiv dringend stabiler werden müssen. Das ist kein Geheimnis. Da müssen wir ansetzen, da müssen wir ehrlicher arbeiten, auch unbequeme Dinge ansprechen. Denn wenn du sieben Gegentore kassierst, kannst du vorne noch so gut spielen – dann wird es immer schwer.

Reporter: Trotz der Enttäuschung hast du deinem Trainerkollegen gratuliert. Wie fällt dein Blick auf Lech Posen aus?

Rokko: Völlig verdienter Sieg. Ich gratuliere Zimmerinho und seiner Mannschaft ganz klar. Sie haben uns gezeigt, wie man Chancen nutzt, wie man in den entscheidenden Momenten da ist. Das ist Pokal. Die haben es besser gemacht als wir, und dafür stehen sie jetzt eine Runde weiter. Ich wünsche ihnen viel Erfolg im weiteren Pokalverlauf.

Reporter: Zum Abschluss: Was sagst du deiner Mannschaft nach so einem Spiel?

Rokko: Kopf hoch, wir dürfen uns davon nicht runterziehen lassen. Es gibt Spiele, die verlierst du, obwohl du vieles richtig machst – und genau das war heute so eines. Aber wir müssen lernen, diese Spiele auch zu ziehen. Daran werden wir arbeiten. Und ich bin überzeugt davon, dass wir das auch hinbekommen. Der Weg stimmt. Jetzt müssen wir ihn konsequent weitergehen.

Rokko

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Spielstatistiken

56
Ballbesitz in %
44
6
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
9
10
Schüsse
9
5.60
Expected Goals (xG)
4.80
167
Pässe
140
38
Tacklings
53
7
Gewonnene Tacklings
14
20
Abgefangene Bälle
15
1
Paraden
5
1
Fouls
0
1
Abseits
0
4
Ecken
1
0
Freistöße
2
0
Elfmeter
0
0
Gelbe Karten
0
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
4
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
7
4
Abwehrdurchbrüche (Außen)
5
0
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
0
18
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
22
87
Dribbling-Erfolgsquote in %
88
90
Schusspräzision in %
78
89
Passgenauigkeit in %
84

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