Spielberichte

Eigene Inkonsequenz bitter bestraft. Was ein Spielverlauf... Glückwünsche nach Frankreich

cr7mbr7

0

Wenn man gegen Tabellenführer was anstellen möchte, muss man effizienter und kluger werden. In der 1. Hälfte wird viel zu viel liegen gelassen, während man bei einem Gegentor im eigenen Strafraum einen Fehlpass spielt.

Ein sehr starker Gegner wieder, wo man diesmal besser mithalten kann. Die fehlende Effizienz 1. Hälfte und die Müdigkeit in der 2. Hälfte machen es dann unmöglich. Um dagegenhalten zu können spielt man es sehr riskant was sich dann eben bei der Kondition bemerkbar machte.

Ich möchte einen absichtlich verschossenen Elfmeter nicht unerwähnt lassen. Obwohl es zu dem Zeitpunkt noch sehr eng war - Respekt hierfür! 😊

Am Ende dann ein verdienter Sieg für starke Salzburger - nochmals herzlichen Glückwunsch

TheChucky

1

Das nächste Heimspiel stand an. Zu Gast die Männer vom LASK. Nach dem torreichen Hinspielsieg wollten die Salzburger an diese Leistung anknüpfen. Dies gelang in der Anfangsphase auch beeindruckend. Bereits nach 7 Minuten konnte Alajbegovic freistehend zum 1:0 einschieben. Wer vermutet hat, dass es wieder ein einseitiges Spiel wird glaubte falsch. Es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel. Einziger Unterschied, die Qualität der Chancen. Die war bei den Salzburgern dann doch höher, was aber auch mit der höheren Qualität der Spieler zu tun hat. Dementsprechend konnten die Salzburger einen am Ende ungefährdeten Heimsieg einfahren.

Dem Gästetrainer wünscht man weiterhin viel Erfolg.

Nersch19

1

Paukenschlag im ersten Spiel des neuen Cheftrainers Fantasti! Der unangefochtene Tabellenführer wird geschlagen

Fantasti

2

Einfach wow! Im Hinspiel in Brügge hat man noch eine miese Packung bekommen.

Im Rückspiel traten die Gastgeber jedoch völlig anders auf und konnte vor allem mit eiskalten Abschlüssen überzeugen. Es war ein wahnsinnig intensives Spiel, wo auch die Gäste eigentlich stärker waren. Genk fügt Brügge die erste Niederlage zu und steht Kopf.

Vielen Dank an den fairen Gegner und viel Glück für die weitere Saison!

BenNie11

1

Auch im Rückspiel konnte sich der FC Zürich im Stadt-Duell durchsetzen. Im Heimspiel ließ die Abwehr nichts anbrennen, auch wenn das ein oder andere mal der Torhüter seinen Mann stehen musste, wodurch er mit einer Weißen Weste belohnt wurde. Die Gäste waren die Aktiveren im Ballbesitz und ließen sich den Ball gut hin und her laufen, wobei sich das Heimteam darauf bedacht war kompakt zu stehen und schnell um zu schalten, der Plan vom Trainer ging auch auf und vor dem Tor erweisten sich die offensiv Spieler als eiskalt und nutzten ihre Chancen. Aus erwarteten 3,9 Tore, machte der FC Zürich 6 und gewann mit 6:0. Damit holte Trainer OpaAlfi den zweiten Sieg mit dem FC Zürich.
Grüße gehen auch an den Trainer von GC Zürich, Danke für das zu jeder Zeit Faire Spiel und weiterhin viel Erfolg.

OpaAlfi

0

Glw nach Hoffenheim 👍✌️ stark gespielt 🔥👍

Fohlen-Franky

0

Was soll man da noch ergänzen? Toller Bericht Hieger, sehr sympathischer Trainer! In der 87. Minute macht Ahmet Arslan das Ding nicht rein und nach den zwei aufeinanderfolgenden Ecken, spielst du den Konter eiskalt aus und schießt das 4:3. Glückwunsch zu deiner Leistung und zu dem sehr spannenden Spiel.

Wir sehen uns dann im Rückspiel, ich freue mich!

Robin_pro132

2

Lucky Punch entscheidet Krimi in Essen

Spieltag Nr.6: Um von einem soliden Saisonstart sprechen zu können, sollte heute auch aus Essen etwas mitgenommen werden. Der Aufsteiger erzielte bislang sehr gute Ergebnisse und man wusste um die Gefährlichkeit des Gegners aus vergangenen internationalen Spielen.

Beide Teams waren von Beginn an unter Strom. Durch diszipliniertes Abwehrverhalten war es den Offensiven kaum möglich einen Weg zum Tor zu finden. Den ersten Durchbruch hatte dann RWE, so war es Jannik Mause, der nach schönem Steilpass Kobald im Sechzehner aussteigen ließ und sicher vollendete - 1:0 (23.).

Auf der Gegenseite verzog Marvin Wanitzek knapp von der Sechzehnerkante, doch Karlsruhe war offensiv noch nicht wirklich da. So drehte Essen nach einer halben Stunde noch einmal auf. In Minute 32 konnte Hans-Christian Bernat noch Schlimmeres verhindern, doch drei Minuten später war er gegen den Schuss von Marvin Obuz machtlos.

Danach kam aber auch der KSC offensiv immer mehr in Fahrt, so war es der Mann der Stunde, der kurz vor der Pause noch verkürzen konnte. Über Jung und Burnić landete der Ball bei Louey Ben Farhat, der Jakob Golz im Tor der Hausherren überwinden konnte (44.).

Nach dem Seitenwechsel sollte der Youngster dann das Spiel in die, aus Gästesicht, richtige Richtung lenken. Ein Doppelschlag des Nachwuchstalents binnen vier Minuten drehte die Partie komplett. Erst traf er nach einer Schleusener-Vorlage, ehe auch Sebastian Jung einen Assist zur Nummer 19 beisteuern konnte. Übergreifend erzielte "Lou" drei Tore innerhalb von 12 Minuten.

Doch es war noch ein langer Weg zu gehen und die Partie war auch noch lange nicht vorbei. Rot-Weiß Essen wischte sich kurz den Mund ab und wurde nach dem Rückstand wieder deutlich stärker. So dauerte es nur sechs Minuten, bis Marvin Obuz seinen Doppelpack schnüren und zum 3:3 einbauen konnte - allerdings unter gütiger Mithilfe der KSC-Defensive. Mause erhielte den Ball im Sechzehner und spielte einen scharfen Pass von der Grundlinie quer in den Fünfmeterraum. Christoph Kobald traf die Kugel nicht richtig und spielte einen kurzen Flachpass genau in die Füße von Obuz, der aus kurzer Distanz keine Mühe mehr hatte das Leder ins Netz zu jagen - Ausgleich!

Die beiden Mannschaften spieltel voll auf Sieg. Zunächst scheiterte Ben Farhat mit einer brutalen Doppelchance, bei der Golz stark parierte und der Tunsier anschließend am Außenpfosten scheiterte. In der 87. Minute zwang Arslan Hans-Christian Bernat zu einer Monsterparade, auch das hätte das Siegtor sein können. Schlussendlich kam der KSC noch zu einer Konterszene in der Nachspielzeit, die RWE zum Verhängnis werden sollte: Die Gäste schalteten schnell um, Andreas Müller nutzte mit einem tiefen Steilpass den Raum durch unsortierte Hausherren und Fabian Schleusener zeigte all seine Stürmerqualitäten und blieb eiskalt vor Jakob Golz.

Was eine atemberaubende Partie, die nach 90 Minuten fairerweise hätte Unentschieden ausgehen müssen. Karlsruhe nutzte noch eine letzte Chance in Person von Fabian Schleusener und nahm mit dem Lucky Punch in der Nachspielzeit den Dreier mit nach Hause.

GG an Robin, sehr sehr starkes Spiel mit RWE - alles Gute und bis zum Rückspiel!

Hieger95

3

Ja, ein Ergebnis aufjedenfall zu hoch für das Spiel, aber der Sieg für Utrecht geht in Ordnung, weil Breda nicht die gewohnte Klasse auf den Platz bringen kann und Utrecht eiskalt ist! Ein hoher Sieg in einem spannenden Duell! Der Blick richtet sich bei beiden Mannschaften auf die kommenden Aufgaben, die es in sich haben!

Nelson29101

1

Die Statistik spiegelt das Spiel eigentlich gut wieder. Ein ausgeglichenes Spiel mit dem besseren Ende für Utrecht. Alles in allem verdient, da Breda vorn und hinten nicht die Leistung an den Tag legte die nötig ist um solche Spiele zu gewinnen. Utrecht dagegen eiskalt vor der Hütte.

Verdienter Heimsieg für Utrecht und ein herber Rückschlag für Breda im Kampf um die internationalen Plätze.

Nersch19

1

Kompliment an Oviedo für den Auftritt in den ersten 20 Minuten - ein Traumtor zum 0:1 und ein perfekt ausgespielter Angriff zum 0:2 sorgten für Verwirrung im Bernabeu, die den Außenseiter so mutig nicht erwartet hätten. Real Madrid wachte, wie auch dann schon gegen Sociedad und Pauli nach den klaren Rückständen auf und drehten dieses Spiel noch recht klar zu ihren Gunsen. Auf die ersten Minuten kann Oviedo allerdings aufbauen. Viel Erfolg weiterhin und bis zum Rückrundenspiel.

Babakinho

2

Rückspiel endet ebenfalls unentschieden

Spieltag Nr.5: Nach dem 2:2 im Hinspiel erwartete die Zuschauer in der BayArena ein noch viel wilderes Spektaktel zwischen Lukikusen und Karlsruhe.

Was für eine wilde Partie das werden sollte. Poku und Ben Farhat sollten mit je fünf (!) Scorern beide einen Sahnetag erwischen. Den Anfang machte der Karlsruher Nachwuchsspieler, nachdem er eine Burnić-Vorlage im Tor unterbringen konnte. Das Spiel ging hin und her, so glich Ernest Poku aus, ehe Martin Terrier nur sechs Minuten später einen katastrophalen Abwehrbock vom Österreicher Kobald nutzen konnte. Doch Louey Ben Farhat war in Halbzeit eins kaum zu stoppen, so zog er die Heimabwehr kurz auf links und egalisierte das Spiel in der 33. Minute. Und damit nicht genug: Der junge Tunesier krönte seinen Auftritt mit dem dritten Treffer in der ersten Hälfte der Nachspielzeit.

Nach dem Seitenwechsel sollte es noch wilder werden. Ein Poku-Doppelpack drehte die Partie, ehe in den letzten zehn Minuten noch unfassbare fünf Tore fallen sollten! Die Pforten waren nun geöffnet und es wurde richtig verrückt. Fabian Schleusener erzielte den abermaligen Ausgleich nach Traumpass von Kapitän Wanitzek, ehe Dzenis Burnić das 4:5 erzielen konnte. Lukikusen gab sich nicht auf und erzielte durch den schnellen Poku erst den Ausgleich (88.) und dann den vermeintlichen Siegtreffer (91.).

Doch der KSC warf mit der letzten Aktion noch einmal alles nach vorne, Fabian Schleusener konnte gefühlt ohne Gegenwehr durchlaufen und das vielumjubelte 6:6 erzielen!

So lautete dann auch das Endergebnis. Dieses Spiel hatte bei weitem nicht so viel Spaß gemacht wie das Hinspiel, dafür sind zu viele verrückte Sachen passiert.

GG an Luki, zweimal gerechtes Unentschieden - viel Erfolg noch mein Freund und bis bald!

Hieger95

2

Leverkusen findet mit den gegnerischen Trikots seinen Endgegner!

Die neue persönliche ungeschlagenen Serie von Coach Luki findet gegen Newcastle ein Ende. Neben der starken Effizienz von Newcastle hatte man auch Probleme mit der Trikotwahl 😅.

Trotz früher Führung von Newcastle konnte die Werkself das Spiel drehen und auf 3:1 stellen. Leider gab man das Spiel dann noch vor dem Pausentee her. Flekken schoss ein unglückliches Eigentor für die Werkself (ist nicht so in den Statistiken vermerkt).

Zwar hatte Leverkusen noch gute Chancen, doch konnte das Spiel nicht mehr drehen. Zudem wird die dumme rote Karte von Tella noch weh tun.

Mit 12 Punkten aus 5 Spielen steht man weiterhin voll im Soll in der Champions League. Danke für ein sehr spannendes Spiel und alles Gute dir noch in der CL-Saison! :-)

Luki

0

Intensives Duell endet Unentschieden

Spieltag Nr.4: Lukikusen war zu Gast im Wildpark. Karlsruhe fungierte in den letzten Jahren als Angstgegner, so wollte man auch heute etwas zählbares zuhause behalten.

Die Intensivität der Partie war von Beginn an zu spüren. Hans-Christian Bernat konnte sich früh mit einer Flugparade auszeichnen, nachdem Grimaldo einen Distanzschuss abfeuerte. Viel Durchkommen war zunächst beiderseits nicht, so ging dann der KSC mit der ersten starken Aktion in Führung. Die Nummer 24 traf in Minute 24: Fabian Schleusener spielte einen schnellen Doppelpass mit Louey Ben Farhat, ehe er das Spielgerät ins Netz einschweißen konnte.

Karlsruhe erwischte anschließend eine gute Phase und ließ die Gäste kaum zurück ins Spiel kommen. So erarbeiteten sich die Fächerstädter gute Chancen, in Minute 32 musste Flekken in aller höchster Not gegen Schleusener retten. Nur vier Minuten später sollte dann das bis dato verdiente 2:0 fallen. Herold bediente Ben Farhat, der wieder einen schnellen Doppelpass, dieses Mal mit Andreas Müller, spielte und dann selbst vollendete. Der zweite Scorer für den jungen Tunesier.

Doch die erste Hälfte war nicht ganz durch, so bereitete Leverkusen mit einem Tor kurz vor der Pause das Comeback vor. Garcia fand Tillmann, der schnell und geschickt aufdrehte und direkt tief in den Lauf vom blitzschnellen Poku weiterleitete. Der Rechtsaußen ließ sich die Chance nicht nehmen und verkürzte zum Pausentee auf 2:1.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel dann völlig offen. In der Anfangsviertelstunde waren die beiden Mannschaften defensiv wieder sehr diszipliniert, bis Schleusener mit einer brutalen Doppelchance den Startschuss für eine wilde Schlussphase gab. Der agile Ben Farhat setzte seinen Stürmer in Szene, der mit dem ersten Versuch am Pfosten und mit dem zweiten Versuch am Außennetz des leeren Tores scheiterte - Glück für Bayer 04! Der Abnutzungskampf war zu sehen und das Spiel war nun in einem äußerst wilden Fahrwasser gelandet. Sowohl Mark Flekken, als auch "Hansi" Bernat, mussten nochmal hinlangen. Die Werkself bekam aber immer mehr Rückenwind und hatte nun die Oberhand, ähnlich wie der KSC im ersten Durchgang nach dem Führungstreffer. So scheiterte Kofane noch am überragend parierenden Bernat, ehe Tillmann in der 79. Minute den Ausgleich erzielte. Die eingewechselten Tella und Kofane schafften geschickt freie Bahn, ehe der Zehner das Spielgerät mit voller Wucht ins Netz nagelte.

Auch nach dem Ausgleichstreffer hätten beide Teams noch einmal netzen können, die dickste Chance hatte aber wohl erneut Kofane. Nach einem Fehler im Aufbauspiel schalteten die Pillen blitzschnell um, ehe Kofane den herausstürmenden Bernat überlupfte, aber am Querbalken scheiterte - dieses Mal Glück für den KSC!

Am Ende teilen sich Karlsruhe und Leverkusen verdient die Punkte. In einem fairen und ansehnlichen Spiel hätten beide mehr Tore erzielen können, dass am Ende aber zwei auf jeder Seite stehen geht mehr als in Ordnung!

Wie immer schönes Spielchen Luki, alles Gute und bis zur Rückrunde!

Hieger95

3

Dundee siegt dank Lucky Punch im Ibrox! -

Auftaktspiel für The Dee im Scottish League Cup bei den Rangers. In der brutal stark besetzten Gruppe B - Celtic und Falkirk (mit blacksacki als Trainer) sind auch noch mit von der Partie - kommt jedes Spiel einem Endspiel gleich. So gingen denn die Jungs von Trainer Matze auch hochkonzentriert in die Partie, verteidigten leidenschaftlich, hatten heute mit McCracken einen guten Rückhalt und konnten vorne immer wieder für Gefahr sorgen. So führte man nach etwa 60 Minuten auch nicht unverdient mit 2:0. Doch die Rangers gaben sich nicht auf, kamen nochmals zurück ins Spiel und glichen innerhalb von nur wenigen Minuten aus. Als alle dann schon von einem leistungsgerechten Unentschieden ausgingen, nutzte Captain Murray den letzten Angriff, traf zunächst den Pfosten, um sich dann selbst zum glücklichen 2:3 abzustauben. Natürlich bitter für die Gastgeber, die tolle Moral bewiesen, aber so kann es eben im Fußball auch laufen.
Am Ende 3 wichtige Punkte für Dundee in dieser Todesgruppe, somit kann man schon mit ein wenig Puffer in die Duelle mit den beiden anderen Teams gehen.

Matze90

1

Die BayArena steht Kopf - Coach Luki egalisiert einen 8 Jahre alten Rekord!

Die Werkself durfte Villarreal in Leverkusen begrüßen. Dieses Duell gab es zuletzt 2015 bei Town. Die Gäste spürten die anfängliche Verunsicherung von Leverkusen und gingen in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Halbzeit schraubten diese dann auf 2:0 hoch, doch Tillman erzielte den wichtigen Anschlusstreffer mit dem Pfiff zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit kamen die Rheinländer besser aus der Halbzeit und rissen das Spiel an sich. Man drehte das Spiel und gewinnt am Ende mit 5:3.

Das die Werkself mit vier Siegen aus vier Spielen in die Champions League startet, hätte Coach Luki nicht gedacht. Umso mehr freut man sich über das Ergebnis.

Des Weiteren konnte die "ungeschlagenen Serie" von Coach Luki aus dem Jahre 2018 egalisiert werden. Verdammt lang ist es her. Auf viele weitere schöne Spiele!

Danke Raulito für ein sehr spannendes Spiel und viel Erfolg noch in der Champions League. Vielleicht trifft man sich dort ja erneut 🤗

Luki

2

Reporter: Rokko, Auswärtssieg bei Lechia Gdańsk. Ein torreiches Spiel, ein intensiver Auftritt und ein generisches Team, bei dem du eine Vergangenheit hast. Wie fühlt sich dieser Sieg an?

Rokko: lacht gut, im Laufe der Zeit habe ich natürlich sehr viele Teams trainiert, dass ist jetzt nicht ungewöhnlich. Aber der Sieg fühlt sich gut an, aus mehreren Gründen. Zum einen natürlich wegen des Ergebnisses und der drei Punkte, zum anderen aber auch wegen des Teams. Lechia ist ein Verein, den ich sehr gut kenne, den ich, wie bereits erwähnt, selbst schon trainieren durfte. Viele Spieler sind mir daher noch vertraut, viele Gesichter, viele Erinnerungen. In so einem Spiel zu bestehen, ist nie einfach. Umso schöner ist es, dass wir heute als Sieger vom Platz gegangen sind.

Reporter: Du sprichst Lechia an. Einer der Spieler, die du besonders gut kennst, ist Camilo Mena, der heute auf Seiten von Lechia wieder herausragend war.

Rokko: Ja, absolut. Mena war damals schon ein Spieler, der bei mir extrem gut funktioniert hat. Er ist explosiv, mutig, sucht immer das Eins-gegen-eins und hat diese Unbekümmertheit. Heute war er wieder der auffälligste Spieler bei Lechia, da gibt es keine zwei Meinungen. Er hat uns mit seinen beiden Toren innerhalb von vier Minuten richtig wehgetan und gezeigt, warum er so gefährlich ist. Da musste ich innerlich schon ein bisschen schmunzeln, weil ich genau weiß, was er kann. Vielleicht muss ich da mal mit unserem Vorstand sprechen um ihn nach Gliwice zu holen im Sommer grinst.

Reporter: Kommen wir zum Spielverlauf. Dein Team erwischt einen sehr guten Start, steht defensiv für die eigenen Verhältnisse sehr stabil und lässt wenig zu. War das ein bewusster Fokus?

Rokko: Ja, definitiv. Wir wussten, dass Lechia zuhause stark ist und dass sie, gerade unter cr7mbr7, sehr unangenehm zu bespielen sind. Gegen ihn tue ich mich traditionell immer sehr schwer, das ist kein Geheimnis. Umso wichtiger war es, gut ins Spiel zu kommen, Ruhe reinzubringen und defensiv kompakt zu stehen. Das ist uns in der Anfangsphase wirklich gut gelungen. Wir haben wenig zugelassen und vorne unsere Chancen genutzt. Genau so wollten wir das Spiel angehen.

Reporter: Du hast es angesprochen, gegen cr7mbr7 tut man sich sonst oft schwer. Heute lief es deutlich besser. Woran lag das?

Rokko: Ich glaube, es war schlichtweg die Tagesform. Was wir wussten war, dass wir heute einen Vorsprung brauchen würden. Lechia gibt sich nie auf, sie bleiben immer dran. Deshalb war es wichtig, früh in Führung zu gehen. Dass uns das gelungen ist, war ein großer Pluspunkt. Trotzdem war uns klar, dass das Spiel noch lange nicht entschieden ist.

Reporter: Trotz der frühen Führung kassiert ihr die Gegentore teilweise sehr einfach. Das sprichst du selbst an. Ist das aktuell der größte Kritikpunkt?

Rokko: Ja, das muss man ehrlich sagen. Die Gegentore fallen zu einfach. Das hätte man besser verteidigen müssen, da sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen. Unsere Defensive ist aktuell ein bisschen unsere Achillessehne. Wir arbeiten daran, aber das braucht Zeit. Gerade gegen Trainerkollegen wie ihn wird jeder kleine Fehler sofort bestraft. Das haben wir heute gesehen.

Reporter: Nach dem 0:3 scheint das Spiel fast entschieden, dann kommt diese starke Phase von Lechia mit dem Doppelschlag durch Mena. Was geht da in dir vor?

Rokko: In dem Moment weißt du, jetzt wird es richtig unangenehm. Innerhalb von vier Minuten steht es 2:3, das Stadion ist wieder voll da, das Momentum kippt. Da zeigt sich, wie stabil ein Team wirklich ist. Ich war gespannt, wie meine Jungs reagieren würden. Und genau das, was dann passiert ist, macht mich extrem stolz.

Reporter: Du sprichst die Reaktion an. Piast zeigt Moral und Mentalität und schraubt das Ergebnis wieder hoch.

Rokko: Genau. Das war wirklich stark. Wir sind ruhig geblieben, haben uns nicht aus der Ordnung bringen lassen und weiter an unseren Plan geglaubt. Mentalität ist in solchen Spielen entscheidend. Du kannst spielerisch gut sein, aber wenn der Kopf nicht mitspielt, verlierst du solche Partien. Die Jungs haben gezeigt, dass sie gereift sind. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen, waren vorne effektiv und haben uns das Spiel wieder zurückgeholt - wenngleich ich sagen muss, dass die beiden Tore von Jorge Felix auch mit Glück verbunden waren.

Reporter: Am Ende steht ein verdienter Sieg mit vielen Toren. Wie ordnest du dieses Ergebnis ein?

Rokko: Ich denke, es ist verdient. Es war ein offenes Spiel mit vielen Toren, aber wir hatten über weite Strecken die Kontrolle. Natürlich hätte man defensiv sauberer agieren müssen, dann wäre es vielleicht nicht so eng geworden. Aber am Ende zählt, dass wir drei Punkte mitnehmen. Und die sind enorm wichtig für unser großes Ziel.

Reporter: Stichwort Ziel. Du hast heute vor dem Interview zu mir gesagt, dass die internationalen Plätze dein Ziel sind. Wie wichtig war dieser Sieg auf dem Weg dorthin?

Rokko: Jeder Sieg ist wichtig dafür, und dennoch haben wir erst sechs Spiele absolviert - also halten wir den Ball flach. Wir wissen aber, dass du solche Auswärtsspiele bei direkten Gegnern gewinnen musst du, wenn du oben dranbleiben willst. Jeder Punkt zählt. Dieser Dreier bringt uns weiter und gibt zusätzlich Selbstvertrauen. Genau solche Spiele können entscheiden am Ende, ob du deine Ziele erreichst oder nicht.

Reporter: Blicken wir kurz auf den Saisonstart. Vier Siege, ein Remis und eine Niederlage. Wie zufrieden bist du?

Rokko: Mehr als zufrieden, ehrlich gesagt. Das ist ein sehr guter Start, gerade wenn man bedenkt, wie schwer die Spiele waren und wie viele neue Dinge wir einstudiert haben. Die Mannschaft zieht voll mit, die Ergebnisse stimmen, und wir entwickeln uns weiter. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber das erwartet auch niemand. Wichtig ist, dass die Richtung stimmt.

Reporter: Wohin kann die Reise mit Piast gehen?

Rokko: Das ist schwer zu sagen, und genau das macht es spannend. Ich bin wirklich gespannt, wo wir am Ende landen. Wenn wir weiter so arbeiten, die richtigen Lehren aus den Spielen ziehen und als Einheit auftreten, dann ist vieles möglich. Wir bleiben demütig, arbeiten hart und schauen von Spiel zu Spiel.

Reporter: Abschließend noch ein Wort zu deinem Trainerkollegen cr7mbr7.

Rokko: Wie immer ein ebenwürdiger Gegner. Es ist jedes Mal ein intensives Duell, taktisch anspruchsvoll und auf Augenhöhe. Oft entscheidet die Tagesform, und heute war sie ein kleines Stück mehr auf unserer Seite. Ich habe großen Respekt vor ihm und seiner Trainerarbeit. Ich wünsche ihm nur das Beste!

Reporter: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne.

Rokko

0

Torschütze 3:0 Solomon

BenjiBoy09

0

Jetzt schon mehr Niederlagen als in der gesamten letzten Saison. Somit good bye my lover Meisterrunde 😁

TheChucky

0

Der FC Zürich konnte das Stadt Duell gegen die Grasshoppers im Auswärtsspiel für sich entscheiden. Damit holte der neue Trainer OpaAlfi die ersten drei Punkte holen. Dabei stach sein Stürmer Keny hervor, der mit einem Hattrick spielentscheident war. Mal schauen was so ab jetzt in der Saison noch möglich ist.
Danke auch an den Gegner Mago mit dem Grasshopper Zürich, für den netten Empfang.

OpaAlfi

1

Real zieht spektakulär ins Supercup Finale ein. Villarreal bot von Beginn bis zum Ende ein Offensivspektakel, das den Königlichen die größte Mühe defensiv bereitete. Vor allem Ayoze Perez war kaum zu verteidigen. Auf der anderen Seite sorgte Jude Bellingham mit einem Man of the Match Auftritt für den 6:5 Endstand nach Verlängerung. Sollte Villarreal diese Form beibehalten, werden sie bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen. Gg nach Villarreal und bis zu den Ligaspielen.

Babakinho

1

Es ist und bleibt Wahnsinn was das Game mit uns anstellt, egal ob man gewinnt oder verliert

55 min ist man "nur Statist" , klappt nahezu gar nix. Liegt man 1:3 hinten, klappt plötzlich alles und man darf mit " Leichtigkeit" noch 5:3 gewinnen. Ist und bleibt Mist , sowohl das man erst gar nix machen kann, als auch dann simpel zu gewinnen, der andere dann zum "dummen" wird der keine punkte mitnehmen kann/darf.

Torschütze war bei Place 2x B. Johnson, der ist aber neu und noch nicht auswählbar

Kuba16

1

Das war wohl das perfekte Spiel von Villareal! Von Anfang an, waren die Hausherren am Drücker und versenken gefühlt jede Torchance. Ich wünsche meinem gegenüber noch viel Erfolg und bis zum nächsten Mal.

Raulito7

0

TSV Hartberg in der Champions League so:

Monty

6

Ein Sieg welcher in der Höhe absolut frech ist. Kaiserslautern hatte viel Glück defensiv, auch wenn es sich bei einem 6:0 Sieg solche Sätze komisch anhören aber Scheight war definitiv keine 6 Tore schlechter. Es war ein offensives Spiel beider Teams, Hamburg Abschlussschwach oder besser gesagt sich oft selbst im Weg dank dem EA-Gott.. Kaiserslautern dagegen konnte machen was sie wollten, der Ball war am Ende drin.

Wie immer sehr sympathischer Gegner, schönes Gespräch davor und danach. Niederlage locker hingenommen. Freue mich aufs Rückspiel, dass hoffentlich "fairer" stattfindet!

Kaiserslautern jetzt mit 21 Punkten aus 7 Spielen und dem Pokal weiter kommen, voll im soll. Vielleicht wirds ja was mit der Top 3

xBlameYourself

0

Heute war es endlich wieder so weit. Taranto gegen Scorcher. 15 Monate mussten die Townies auf dieses Hass-Duell warten.

Wie einige Townies bereits wissen, kommt von Scorcher oft nicht viel. Dies hat er wieder mit seinem Spielbericht eindrucksvoll bewiesen.

Kommen wir nun zum Spiel. Dafür sind wir Townies ja schließlich auch hier. Spass haben am Zocken. Ich hatte sehr viel Spass. Bereits nach 3 Minuten zeigte Said mit einem Kunstschuss gegen den Innenpfosten, dass für Scorcher mehr als Anstoß, Abstoß, Einwürfe und Eckbälle nicht zu holen sein wird. In der 17ten und 24ten Minute dann ein Doppelschlag vom Feinsten. Von Scorcher bis dahin nichts zu sehen, ausser wie oben erwähnt: Anstoß, Abstoß, Einwürfe und Eckbälle. Obwohl eine Sache ist noch hinzugekommen -> Grätschen. Ein Akt der Verzweiflung, dass mir ein angenehmes Grinsen ins Gesicht zauberte.

Zur Halbzeit stand es bereits 5:2 für mich.

Die Halbzeit nutzte Scorcher vermutlich um sich Rauputz durch seine krumme Nasenscheidewand durchzuziehen. Plötzlich war die Spielweise von Scorcher völlig ausgewechselt. Er schaffte es tatsächlich innerhalb von 2 Minuten auf 5:3 zu verkürzen. In der 62ten Minute dann sogar der Anschlusstreffer zum 5:4. Lag es wirklich am Rauputz oder war es doch nur das EA Momentum? - wer weiß das schon.

Naja jedenfalls, konzentrierte man sich dann wieder etwas mehr und spielte seinen zweitliebsten Kollegen in Grund und Boden. Man konnte das Ergebnis dann auch in die Höhe korrigieren und auf 9:4 stellen.

Gelunger Einstand in die Schottische Liga und das auch noch gegen sein drittliebsten Kollegen. Scorcher wünsche ich, wie man es unter fairen Sportskollegen macht, ein Viel Erfolg und GG.

Ich freue mich bereits auf die nächsten Spiele gegen dich. Vielleicht bekommen wir dann weitere Spielberichte (siehe oben) von dir zu sehen. Damit die Town-Welt endlich sieht wie du wirklich bist.

Viel Erfolg + GG

Taranto1985

4

Reporter: Rokko, 6:3-Auswärtssieg in Basel. Das klingt erst einmal sehr souverän, aber wenn man sich den Spielverlauf anschaut, war das nicht ganz so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Wie hast du dieses Spiel erlebt?

Rokko: Genau so, wie du es beschreibst. Das Ergebnis liest sich recht gut, vor allem auswärts in Basel, aber das Spiel hatte deutlich mehr Facetten. Wir sind gut reingekommen, hatten einen ordentlichen Zugriff, ohne jetzt die Kontrolle zu haben. Die frühe Führung hat uns natürlich geholfen, auch das zweite Tor relativ schnell danach. Aber man darf nicht vergessen: In dieser Phase hätten wir auch ganz schnell wieder bei 2:2 stehen können, wenn unser Torhüter nicht so überragend reagiert.

Reporter: Du sprichst Steffen an. Zwei absolute Hundertprozentige von Basel, die er entschärft. Wie wichtig war er heute?

Rokko: Enorm wichtig. Das muss man ganz klar sagen. Wenn wir da ein Gegentor kassieren, vielleicht sogar zwei, kippt dieses Spiel komplett. Basel ist zuhause, das Stadion ist da, die Fans pushen. Steffen hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten. Das sind genau diese Momente, wo du merkst, wie wertvoll ein Torhüter sein kann. Er hat nicht nur gehalten, sondern auch Ruhe ausgestrahlt. Das hat uns allen gutgetan.

Reporter: Nach diesen vergebenen Chancen wirkte Basel tatsächlich ein Stück weit geknickt. Hattest du das Gefühl, dass da mental etwas passiert ist?

Rokko: Ja, das Gefühl hatte ich schon. Fußball ist brutal, manchmal unfair. Basel macht in dieser Phase eigentlich vieles richtig, kommt zu Top-Chancen und steht trotzdem ohne Tor da. Auf der anderen Seite wir, sehr effizient, 2:0 vorne. Das nagt an dir. Ab diesem Moment hatten wir mehr Kontrolle, mehr Sicherheit im Spiel und haben Basel dann zunehmend den Schneid abgekauft.

Reporter: Am Ende steht ein verdienter Sieg, wie du selbst sagst, auch die Höhe passt. Und trotzdem hast du eben schon anklingen lassen, dass es Punkte gibt, die dich ärgern.

Rokko: Absolut. Und das muss ich auch klar ansprechen. Wir spielen über eine lange Phase in Überzahl und kassieren trotzdem drei Gegentore. Das darf uns so nicht passieren. Da waren wir in einzelnen Situationen zu nachlässig, nicht konsequent genug, vielleicht auch einen Tick zu selbstsicher. Das ist der Punkt, über den ich mich wirklich ärgere, weil wir es besser können.

Reporter: Kann man sagen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist, wenn man 6:3 gewinnt?

Rokko: Natürlich ist es das, keine Frage. Drei Punkte, wieder ein Sieg, alles gut. Aber wenn du langfristig oben bleiben willst, dann musst du auch solche Dinge ansprechen. Gerade in Überzahl musst du eigentlich noch stabiler stehen, noch klarer verteidigen. Das wird gegen andere Gegner sonst bestraft. Zumal die Defensive seit geraumer Zeit ein Problem ist.

Reporter: Trotz dieser Gegentore bleibst du weiterhin voll auf Kurs. Wie ordnest du diesen Sieg im Gesamtbild der Saison ein?

Rokko: Es ist ein weiterer wichtiger Schritt. Auswärts in Basel zu gewinnen ist nie einfach, egal in welcher Phase die Saison steckt. Wir zeigen aktuell eine sehr gute Konstanz, holen unsere Punkte und bleiben unserem Weg treu. Das gibt Selbstvertrauen, aber wir dürfen nicht den Fehler machen, uns darauf auszuruhen.

Reporter: Lass uns über den Gegner sprechen. Der FC Basel hat heute Moral gezeigt, trotz Rückschlägen, trotz Platzverweis. Wie hast du sie wahrgenommen?

Rokko: Ich habe großen Respekt vor Basel. Wirklich. Sie machen gegen uns jedes Mal ein gutes Spiel, investieren viel, sind mutig, haben ihre Chancen. Dass sie heute nicht belohnt wurden, tut mir ehrlich gesagt stellenweise leid. Gerade in der ersten Halbzeit gab es eine Phase, wo sie uns das Leben richtig schwer gemacht haben, da hätte es ein anderes Spiel ergeben können. Die Moral, die sie gezeigt haben, auch nach dem Platzverweis, verdient Anerkennung.

Reporter: Es wurde stellenweise auch sehr ruppig. Viele Karten, viele harte Zweikämpfe. Kannst du das nachvollziehen?

Rokko: Ja, absolut. Wenn es eigentlich gut läuft, du dir Chancen erspielst und die Kugel einfach nicht rein will, dann kommt Frust auf. Das ist menschlich. Solange es im Rahmen bleibt, kann ich das verstehen. Fußball ist Emotion, und die war heute auf beiden Seiten spürbar. Wichtig ist, dass man danach wieder sauber auseinandergeht, und das war der Fall.

Reporter: Du hast den Trainerkollegen angesprochen. Was möchtest du ihm mit auf den Weg geben?

Rokko: Ich wünsche ihm wirklich alles Gute. Er macht hier gute Arbeit, auch wenn sich das nicht immer im Ergebnis widerspiegelt. Das ist manchmal das Bittere im Fußball. Aber ich bin überzeugt, dass Basel mit dieser Art Fußball auch wieder erfolgreicher sein wird. Moral, Spielidee und Einsatz stimmen. Manchmal brauchst du einfach diesen einen Dosenöffner, das Quäntchen Glück von dem man so oft spricht.

Reporter: Blicken wir nochmal auf deine Mannschaft. Trotz der drei Gegentore wirkt das Team aktuell sehr gefestigt. Woher kommt diese Stabilität?

Rokko: Die Jungs wissen, was sie auf dem Platz zu tun haben. Sie wissen auch, dass sie sich aufeinander verlassen können. Und sie gehen sehr bodenständig mit Erfolg um. Das ist mir extrem wichtig. Wir freuen uns über Siege, aber wir bleiben bodenständig.

Reporter: Gibt es aus deiner Sicht einen Schlüsselspieler heute?

Rokko: Schwer zu sagen, weil viele ihren Teil beigetragen haben. Steffen im Tor war natürlich herausragend. Offensiv waren wir sehr effizient, haben unsere Chancen genutzt. Aber am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn nicht alles perfekt war.

Reporter: Abschließend: Was nimmst du aus diesem Spiel mit?

Rokko: Drei Punkte, viel Selbstvertrauen und gleichzeitig klare Ansatzpunkte, woran wir arbeiten müssen. Genau so wünsche ich mir das. Wir sind weiterhin auf Kurs, aber wir wissen auch, dass noch einiges auf uns zukommt. Heute genießen wir den Sieg, morgen geht der Fokus schon wieder nach vorne.

Reporter: Und ein letzter Satz an Basel?

Rokko: Kopf hoch, weiterarbeiten. Ihr seid besser, als es die Ergebnisse aktuell zeigen. Ich freue mich aufs Rückspiel.

Reporter: Danke dir, Rokko.

Rokko: Sehr gerne.

Rokko

0

Das dritte Ligaphasen-Spiel wartete auf Blau Weiß Linz und zum ersten Mal konnte man getrost sagen, dass die Linzer auch als Favorit in dieses Spiel gegangen sind.

Und genau diese Favoritenrolle hemmte ein wenig die Mannen aus der Stahlstadt. Göteborg hatte die erste Torchance, aber Goalie Baier konnte den Kopfball parieren. In der ersten halben Stunde war es eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Erst in Minute 38 konnte Ronivaldo den freien Weissman in Szene setzen und dieser konnte unbedrängt in die Ecke einschieben - 1:0 für Blau Weiß Linz, das war auch der Halbzeitstand.

In Halbzeit zwei präsentierte sich Linz wie schon so häufig in der Saison. Eine Mannschaft, die offensiv den Ball sehr gut laufen lässt und vor dem Tor eiskalt ist. Schon in der 47. Minute konnte abermals Weissman auf 2:0 erhöhen. Und der Israeli war sowieso der Mann des Spiels. Auch das dritte und vierte Tor machte er und durfte so einerseits einen lupenreinen Hattrick verzeichnen, anderseits insgesamt einen Viererpack bejubeln. Ronivaldo setzte in Minute 75 noch die Kirsche auf die Torte und erzielte den Endstand zum 5:0.

Eine - vor allem in der zweiten Halbzeit - brutal starke Leistung gegen einen Gegner, der vor allem in der ersten Halbzeit, stark dagegen hielt. Nun steht Blau Weiß Linz bei 9 Punkten aus drei Spielen und somit auch schon fix unter den Top 24. Die drei restliche Spiele werden natürlich nicht einfach, denn hier warten gute Teams mit guten Trainern. Aber das Ziel nach so einem Start muss nun schon die Top 8 sein. Auf jeden Fall haben die Linzer wieder wichtige Punkte in der 5 Jahreswertung gemacht und dies auch gegen einen direkten Gegner im unteren Bereich.

GG an BenNie11, viel Erfolg noch in der restlichen Saison.

sportfan_1990

0

In Genk spielt man einfach unfassbar effketiven Fusssball. Man versucht kompakt zu stehen um dann mit seinen schnellen Spielern Konter zu fahren.

Das klappte gegen die Jungs aus der Schweiz auch hervorragend. Prinzipiell ist das Unentschieden natürlich mehr als gerecht. Dennoch.. wenn man bis zur 84. Minute 3:1 führt, muss man das Dingen auch nach Hause bringen!

Da darf man dann einfach keine Punkte mehr lassen. Zumal man in der Nachspielzeit noch eine dicke Chance hatte um wieder in Führung zu gehen.. Somit warten die Belgier weiterhin auf Ihren ersten Dreier in diesem Wettbewerb. Man kassiert einfach zu viele Gegentore.. das muss sich schleunigst ändern, sonst steht man am Ende der Saison wieder mit leeren Händen da.. Auch in der Liga bekommt Genk einfach zu viele Gegentore!

Es war trotzdem ein tolles Spiel und hat Spaß gemacht.. Vielen Dank an den Fairen Sportsmann sportfan_90.. Weiterhin viel Erfolg, du spielst einen guten Ball :-)

BenNie11

1