Spielberichte

Dirk große Schlarmann: Rokko, 2:6 bei Molde im Pokal – wenn man das Ergebnis liest, könnte man sagen: klare Angelegenheit gegen den Ligaprimus. Aber ich hatte nach Abpfiff trotzdem nicht das Gefühl, dass du komplett unzufrieden bist.

Rokko: Nein, weil man bei aller Enttäuschung auch die Realität anerkennen muss. Wir wussten vorher ganz genau, was uns heute erwartet. Wenn du auswärts bei Molde spielst, gegen eine Mannschaft mit dieser Qualität, dann musst du ehrlich sagen: Da muss eigentlich schon Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, damit du das Ding gewinnst.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem habt ihr euch nicht versteckt.

Rokko: Nein, das war uns wichtig. Wir wollten hier nicht nur tief hinten drinstehen und irgendwie hoffen, dass das Spiel lange offen bleibt. Natürlich brauchst du gegen Molde defensive Stabilität, aber du musst trotzdem mutig bleiben. Und phasenweise haben wir das auch wirklich gut gemacht.

Dirk große Schlarmann: Der Start war allerdings brutal. Zwei Tore von Breivik nach sechs Minuten.

Rokko: Ja, und das hat natürlich direkt gezeigt, warum Molde da oben steht. Die Qualität im letzten Drittel ist brutal. Du verlierst einmal die Ordnung, einmal stimmen die Abstände nicht hundertprozentig – und sofort bestrafen sie dich. Genau das ist heute passiert.

Dirk große Schlarmann: Hattest du Sorge, dass das Spiel nach sechs Minuten komplett auseinanderfliegt?

Rokko: Kurzzeitig schon, ehrlich gesagt. Weil du natürlich weißt: Wenn Molde früh ins Rollen kommt, kann das sehr unangenehm werden. Vor allem auswärts. Die haben dann eine Dynamik im Stadion, spielen mit extrem viel Selbstvertrauen und ziehen ihr Positionsspiel brutal sauber durch.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem kommt ihr durch Scriven nochmal auf 2:1 ran.

Rokko: Ja, und genau diese Phase hat mir eigentlich gut gefallen. Nach dem schlechten Start hätten wir auch komplett den Kopf verlieren können. Stattdessen bleiben wir ruhig, spielen uns sauber durch und machen ein Tor. Da hat man gesehen, dass die Mannschaft Charakter hat.

Dirk große Schlarmann: Aber Molde antwortet wieder ziemlich schnell.

Rokko: Genau, und das ist eben der Unterschied auf diesem Niveau. Breivik macht dann sein drittes Tor, und das war natürlich extrem bitter für uns. Weil du gerade das Gefühl hattest, vielleicht doch etwas Zugriff zu bekommen. Aber Molde schafft es eben, dich konstant unter Druck zu halten.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wart ihr offensiv immer wieder gefährlich. Das 3:2 durch Bojadžic hat das Spiel nochmal kurz geöffnet.

Rokko: Ja, absolut. Und genau deshalb bin ich trotz der Niederlage nicht komplett negativ. Wir hatten schon Phasen, in denen wir gute Lösungen gefunden haben. Gerade mit Ball waren da einige ordentliche Situationen dabei. Wir haben uns nicht nur hinten reingestellt und verteidigt, sondern auch versucht, Fußball zu spielen.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wirkt es so, als wäre die Defensive heute der entscheidende Punkt gewesen.

Rokko: Ja, definitiv. Die Arbeit gegen den Ball war heute unser großes Problem. Nicht unbedingt nur die letzte Kette allein, sondern das gesamte Verteidigen als Mannschaft. Gegen Molde musst du als komplettes Team perfekt arbeiten, sonst bekommst du riesige Probleme. Und das haben wir heute nicht konstant genug geschafft.

Dirk große Schlarmann: Was genau hat euch gefehlt?

Rokko: Vor allem die Kompaktheit in bestimmten Momenten. Molde bewegt dich extrem viel, sie haben ständig Spieler zwischen den Linien, viele Positionswechsel, hohe Intensität im Gegenpressing. Wenn du da einmal zu spät rausschiebst, öffnen sich sofort Räume.

Dirk große Schlarmann: Und Molde nutzt diese Räume dann gnadenlos.

Rokko: Genau. Das ist der Unterschied zwischen guten Mannschaften und absoluten Topteams. Molde braucht oft nur wenige Kontakte, um gefährlich zu werden. Das sieht manchmal fast einfach aus, aber dahinter steckt brutal viel Qualität und Timing.

Dirk große Schlarmann: Vor allem Breivik war heute kaum zu kontrollieren.

Rokko: Ja, er hat ein überragendes Spiel gemacht. Nicht nur wegen der drei Tore, sondern generell. Seine Bewegungen waren extrem intelligent. Wir wussten vorher, wie wichtig er für ihr Spiel ist, aber heute hat man nochmal gesehen, warum Molde aktuell da steht, wo sie stehen.

Dirk große Schlarmann: Nach dem 4:2 kurz vor der Pause hatte man ein bisschen das Gefühl, dass euch die Energie langsam ausgeht.

Rokko: Ja, weil du gegen so eine Mannschaft unglaublich viel arbeiten musst. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Du bist ständig gefordert, ständig am Verschieben, ständig unter Druck. Und wenn du dann immer wieder Gegentore kassierst, kostet das natürlich Kraft.

Dirk große Schlarmann: In der zweiten Halbzeit hat Molde das dann relativ souverän runtergespielt.

Rokko: Ja, und das muss man auch anerkennen. Sie haben das sehr erwachsen gemacht. Wir wollten nochmal versuchen, irgendwie zurückzukommen, aber Molde hat kaum noch etwas zugelassen und gleichzeitig weiter Druck gemacht.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem hattest du nach Abpfiff relativ schnell viele positive Worte für deine Mannschaft.

Rokko: Weil ich finde, dass man trotz allem stolz auf die Jungs sein kann. Klar, sechs Gegentore sind zu viel. Darüber brauchen wir nicht diskutieren. Aber die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, sie hat weiter versucht, Lösungen zu finden und Fußball zu spielen. Und gegen einen Gegner wie Molde ist das nicht selbstverständlich.

Dirk große Schlarmann: Würdest du sagen, dass man heute auch einfach gesehen hat, wie weit Molde aktuell ist?

Rokko: Ja. Das ist momentan wahrscheinlich die kompletteste Mannschaft der Liga. Nicht nur individuell, sondern auch als Kollektiv. Die Abläufe sitzen, die Intensität ist hoch, die Qualität im Ballbesitz ist enorm. Deshalb stehen sie völlig verdient da oben.

Dirk große Schlarmann: Und trotzdem war das für euch wahrscheinlich auch eine wichtige Erfahrung.

Rokko: Absolut. Solche Spiele helfen dir langfristig. Weil du genau siehst, was auf höchstem Niveau noch fehlt. Gegen durchschnittliche Gegner kannst du manche Dinge vielleicht noch kompensieren. Gegen Molde nicht.

Dirk große Schlarmann: Was nimmst du konkret mit?

Rokko: Dass wir defensiv als Mannschaft nochmal einen oder zwei Schritte machen müssen. Gerade gegen den Ball. Die Abstände, das Verschieben, die Kommunikation – das muss gegen solche Gegner nahezu perfekt sein. Gleichzeitig nehme ich aber auch mit, dass wir mutig geblieben sind und offensiv phasenweise gute Lösungen hatten.

Dirk große Schlarmann: Man hatte nie das Gefühl, dass ihr komplett auseinanderfallt.

Rokko: Nein, und das war mir wichtig. Ich wollte nicht sehen, dass die Mannschaft sich ergibt. Natürlich verlieren wir verdient, da gibt es keine Diskussion. Aber wir wollten trotzdem zeigen, dass wir hier nicht zufällig stehen.

Dirk große Schlarmann: Ein paar Worte an deinen Trainerkollegen.

Rokko: Ja, natürlich. Und das meine ich wirklich ehrlich: Lieber Kevin, weiterhin viel Erfolg. Die Art, wie Molde aktuell Fußball spielt, ist schon beeindruckend. Deshalb hoffe ich wirklich, dass er das Ding holt und sich den Pokal in den Vitrinenschrank stellt.

Dirk große Schlarmann: Klingt nach viel Respekt.

Rokko: Absolut. Konkurrenz gehört dazu, aber man muss Qualität auch anerkennen können. Und Molde war heute einfach besser.

Dirk große Schlarmann: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk.

Rokko

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Dirk große Schlarmann: Rokko, 2:4 gegen Groningen – wenn man nur das Ergebnis liest, könnte man denken, dass das am Ende doch eine klare Sache war. Aber wenn man das Spiel gesehen hat, hatte man ehrlich gesagt ein komplett anderes Gefühl.

Rokko: Ja, absolut. Und genau deshalb ärgert mich das Ergebnis wahrscheinlich auch mehr, als es vielleicht nach außen wirkt. Weil ich finde, dass wir heute definitiv nicht wie ein Team gespielt haben, das klar unterlegen war. Im Gegenteil sogar. Über weite Strecken waren wir absolut auf Augenhöhe, in manchen Phasen fand ich uns sogar besser.

Dirk große Schlarmann: Dabei ging Groningen ja als Favorit in dieses Spiel.

Rokko: Genau, und das war auch völlig nachvollziehbar. Die Saison von Groningen ist stark, sie haben brutal viel Qualität im Kader und eine Mannschaft, die sehr klar weiß, was sie machen will. Deshalb war uns vorher bewusst, dass das heute eines dieser schweren Spiele wird, über die ich ja schon länger spreche.

Dirk große Schlarmann: Du hast in den letzten Wochen immer wieder gesagt: „Die dicken Spiele kommen noch.“

Rokko: Ja, weil das einfach die Realität ist. Wir haben eine gute Saison gespielt bisher, definitiv. Vielleicht sogar besser, als viele erwartet hätten. Aber irgendwann kommen eben genau diese Spiele gegen Mannschaften wie Groningen, wo du an deine absolute Grenze musst. Und deshalb habe ich vorher auch gesagt: Das sind Bonusspiele. Nicht im Sinne von „wir schenken die her“, überhaupt nicht. Aber du spielst gegen Teams, die auf diesem Niveau einfach schon weiter sind.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem beginnt das Spiel eigentlich perfekt für euch. Zeefuik macht früh das 1:0.

Rokko: Ja, und das war zu dem Zeitpunkt auch verdient. Wir sind richtig gut reingekommen. Mutig, aktiv, gute Intensität gegen den Ball. Und offensiv hatten wir direkt klare Aktionen. Man hat überhaupt nicht gesehen, dass da ein Favorit gegen einen Außenseiter spielt.

Dirk große Schlarmann: Hattest du das Gefühl, Groningen war überrascht von eurem Auftritt?

Rokko: Vielleicht ein bisschen. Weil wir sehr aggressiv gespielt haben und ihnen wenig Ruhe gegeben haben. Wir wollten nicht tief hinten drinstehen und nur reagieren. Und genau das haben die Jungs auch richtig gut umgesetzt.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem fällt nur vier Minuten später direkt das 1:1 durch van Bergen.

Rokko: Ja, und das war natürlich bitter. Weil du nach einer guten Anfangsphase eigentlich erstmal Stabilität haben willst. Aber das ist eben die Qualität solcher Mannschaften. Groningen braucht manchmal nur einen kleinen Moment. Und genau deshalb stehen sie da oben.

Dirk große Schlarmann: Danach hatte man das Gefühl, das Spiel kippt ein bisschen.

Rokko: Kurzzeitig ja. Groningen hatte dann eine Phase, in der sie mehr Kontrolle hatten. Vor allem zwischen der 20. und 35. Minute waren wir nicht mehr ganz so sauber in unseren Abläufen. Die Abstände wurden etwas größer, wir kamen nicht mehr so gut in die Zweikämpfe. Und dann machen sie mit Schreuders das 2:1.

Dirk große Schlarmann: War das aus deiner Sicht vermeidbar?

Rokko: Ja, schon. Nicht komplett katastrophal verteidigt oder so, aber wir lösen die Situation nicht konsequent genug. Im Zentrum haben wir zu große Abstände zwischen den IV angeboten. Und gegen solche Mannschaften wirst du dafür eben bestraft. Das ist aktuell vielleicht noch der Unterschied zwischen uns und den Topteams dieser Liga: Effizienz in beiden Strafräumen.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wirkte Heracles danach nie gebrochen.

Rokko: Nein, überhaupt nicht. Und das ist vielleicht das Positive, das ich aus dem Spiel mitnehme. Die Mannschaft hat nie aufgehört daran zu glauben. Wir hatten auch nach dem Rückstand weiterhin gute Ballbesitzphasen, gute Kombinationen und genug Situationen, um wieder zurückzukommen.

Dirk große Schlarmann: Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit hattet ihr eine richtig starke Phase.

Rokko: Ja, da waren wir meiner Meinung nach sogar die bessere Mannschaft. Wir haben Groningen weit nach hinten gedrückt, hatten gute Ballgewinne und einige gefährliche Aktionen. Genau in dieser Phase fehlt uns dann vielleicht ein bisschen die letzte Konsequenz oder auch mal das nötige Glück.

Dirk große Schlarmann: Und dann macht Groningen in der 76. Minute das 3:1.

Rokko: Genau, und das war natürlich ein harter Schlag. Aber auch das gehört eben dazu. Groningen verteidigt eine Situation sauber weg, schaltet schnell um und nutzt seine Chance eiskalt.

Dirk große Schlarmann: Würdest du sagen, dass am Ende vor allem die Effizienz den Unterschied gemacht hat?

Rokko: Ja, definitiv. Das ist für mich der größte Faktor heute. Nicht Dominanz, nicht riesige spielerische Unterschiede – sondern Effizienz. Groningen nutzt seine Chancen brutal konsequent. Wir hatten ebenfalls genug Situationen, um mindestens drei oder vier Tore zu machen.

Dirk große Schlarmann: Deshalb fühlt sich das Ergebnis wahrscheinlich auch etwas zu deutlich an.

Rokko: Absolut. Ich glaube, ein Unentschieden wäre insgesamt wahrscheinlich gerechter gewesen.

Dirk große Schlarmann: Stattdessen fällt kurz vor Schluss sogar noch das 1:4.

Rokko: Ja, wobei das dann auch ein bisschen dem Spielstand geschuldet war. Wir mussten Risiko gehen, haben alles nach vorne geworfen und dadurch natürlich Räume angeboten. Das passiert dann manchmal.

Dirk große Schlarmann: Zeefuik macht direkt danach immerhin noch das 2:4.

Rokko: Ja, aber das war natürlich eher Ergebniskosmetik. Trotzdem freut es mich für ihn, weil er wieder gezeigt hat, wie wichtig er für uns ist. Vierzig Saisontore sprechen natürlich auch für sich.

Dirk große Schlarmann: Wie schwer fällt es dir heute, den Fokus auf die positiven Dinge zu legen?

Rokko: Schon schwer, ehrlich gesagt. Weil Niederlagen immer wehtun, besonders solche. Wenn du komplett unterlegen bist, kannst du manchmal einfacher akzeptieren, dass der Gegner besser war. Heute ist eher dieses Gefühl da, dass deutlich mehr drin gewesen wäre.

Dirk große Schlarmann: Gleichzeitig bestätigt das Spiel aber auch, dass ihr mit solchen Mannschaften mithalten könnt.

Rokko: Ja, und das ist wichtig. Vor allem für die Entwicklung der Mannschaft. Vor der Saison hätten wir vielleicht gegen so ein Team deutlich weniger Zugriff gehabt. Heute spielen wir absolut auf Augenhöhe. Und trotzdem reicht es am Ende nicht ganz – genau daraus musst du lernen.

Dirk große Schlarmann: Verändert so eine Niederlage etwas in Bezug auf die europäischen Plätze?

Rokko: Nein, eigentlich nicht. Natürlich wären Punkte heute extrem wertvoll gewesen. Aber wir dürfen jetzt auch nicht anfangen, komplett verrückt zu werden. Die Saison ist weiterhin sehr gut. Und ich habe von Anfang an gesagt, dass diese Phase mit den schweren Gegnern kommen wird.

Dirk große Schlarmann: Also weiterhin Ruhe bewahren?

Rokko: Genau. Mund abputzen, weitermachen. So simpel klingt das immer, aber genau darum geht’s jetzt. Wir dürfen nicht anfangen, alles infrage zu stellen, nur weil wir gegen Groningen verlieren. Vor allem nicht nach so einem Spiel.

Dirk große Schlarmann: Was war heute für dich trotzdem der wichtigste Erkenntnisgewinn?

Rokko: Dass die Mannschaft mental stabil geblieben ist. Wir lagen zurück, wir hatten schwierige Phasen, aber wir haben trotzdem weiter Fußball gespielt. Keine Hektik, kein komplettes Chaos. Das zeigt schon, dass sich etwas entwickelt hat.

Dirk große Schlarmann: Und wahrscheinlich auch, dass ihr euch inzwischen gegen solche Gegner nicht mehr verstecken müsst.

Rokko: Ja, das glaube ich schon. Aber der nächste Schritt ist eben, solche Spiele irgendwann auch mal auf unsere Seite zu ziehen. Und genau daran müssen wir weiter arbeiten.

Dirk große Schlarmann: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk.

Rokko

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Irgendwie wurden die Torschützen nicht übernommen🤔

SebaS

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Puh gutes Spiel, aber von den Hausherren. Bodö hatte hier arge Probleme. Nicht aufgrund von überlegenheit des Gegners sondern von der Spielweise. Fredrikstad spielte hier einen sehr hohen Ballbestizfussball der Bodö regelrecht zermürbte. Besonders als man aufeinmal zurück lag wurde es sehr schwer weil man nur immer dem Ball hinterher rannte ohne die Chance diesen sichern zu Können. Daher war die Ausdauer der Gäste bereits in der Pause schon fast bei allen im Roten bereich. Das hielt bis zur ca 70. Minute als Bodö alle Wechsel im Spiel nutzte die gingen. Diese Wechsel waren dann entscheidend, denn sie drehten diese Partie. Helmersen und Saltnes kamen und trafen und Määttä berteite 1 Tor vor.So stachen alle Joker. Bodö konnte sich noch mal über die Zielinie schieben mit einem Auswärtsieg nach dem es lange nicht aussah. Dem Gegner wünsche ich wieterhin alles Gute und viel Erfolg, lass den Kopf nicht hängen ich spreche aus Erfahrung :) .

XtremeEnigma

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Mein 1000 Spiel bei town 🥳

engine

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HEERENVEEN mit Ausrufezeichen in der Rückrunde?

bisher zumindest JA!

Auch gegen einen echt Spielstarken Gegner setzte man sich am Ende durchaus verdient mit 0-3 durch und feiert eine furiose Rückrunde bisher.

Und man hat Europa weiter im Blick, aber die Aufgaben werden schwerer wenn man einen Blick auf dem Spielplan schaut warten da gefühlt nur noch Kracher Duelle.

Vielen Dank an meinem Trainerkollegen für das faire Spiel, weiterhin wünscht man ihm dennoch maximalen Erfolg für den Rest der Saison.

MichaelOlise

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Dirk große Schlarmann: Rokko, 6:3 gegen Twente. War das heute mehr Spektakel oder mehr Kontrolle?

Rokko: Wahrscheinlich von beidem etwas. Von außen wirkt so ein 6:3 natürlich erstmal komplett offen und chaotisch. Aber ich finde eigentlich, dass wir über Strecken schon die kontrolliertere Mannschaft waren. Vor allem wenn man das mit dem Hinspiel vergleicht. Da haben wir verdient 3:7 verloren und waren defensiv teilweise wirklich nicht gut genug. Heute war das anders.

Dirk große Schlarmann: Du sprichst das Hinspiel direkt an. Wie präsent war das vor der Partie noch?

Rokko: Sehr präsent. Weil dieses Spiel damals schon wehgetan hat. Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern wegen der Art und Weise. Wir waren hinten zu schlampig, haben ihnen viel zu viele Räume angeboten und Twente hat das brutal gut ausgenutzt. Vor allem die Art, wie sie immer wieder Lammers in Szene gesetzt haben, war damals richtig stark.

Dirk große Schlarmann: Gerade diese Steckpässe auf die Außen und die Läufe dahinter.

Rokko: Genau. Das war damals unser großes Problem. Wir haben die Halbräume nicht sauber verteidigt, waren in den Abständen nicht gut genug und dadurch ständig offen. Dann kommt eine Mannschaft wie Twente mit ihrer Qualität und bestraft dich sofort. Deshalb war heute auch einer der wichtigsten Punkte, dass wir defensiv kompakter auftreten.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem geht Twente wieder früh in Führung. Sam Lammers nach 14 Minuten – und wahrscheinlich hatten viele direkt das Hinspiel im Kopf.

Rokko: Ja, kurz schon. Weil es fast ein bisschen ähnlich angefangen hat. Wieder Lammers, wieder eine Situation, in der sie schnell hinter unsere letzte Linie kommen. Aber der große Unterschied war heute unsere Reaktion danach. Im Hinspiel sind wir damals komplett auseinandergebrochen. Heute sind wir ruhig geblieben.

Dirk große Schlarmann: Und dann kam Zeefuik.

Rokko: Ja, und das war extrem wichtig. Das 1:1 in der 32. Minute hat uns richtig Stabilität gegeben. Vorher waren wir schon ordentlich im Spiel, hatten gute Ballbesitzphasen und sind immer besser in unsere Abläufe gekommen. Aber mit dem Ausgleich hat man richtig gemerkt, dass die Mannschaft daran glaubt.

Dirk große Schlarmann: Und plötzlich dreht ihr das Spiel innerhalb weniger Minuten komplett.

Rokko: Genau. Engels macht direkt das 2:1, und da hatten wir wirklich eine sehr starke Phase. Da haben wir Twente teilweise richtig eingeschnürt. Unsere Ballzirkulation war gut, die Läufe haben gepasst und wir waren sehr variabel in unseren Angriffen.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem stand es kurz vor der Pause plötzlich wieder 2:3.

Rokko: Ja, und genau das zeigt eben auch die Qualität von Twente. Du darfst gegen solche Mannschaften nie glauben, dass du komplett sicher bist. Hlynsson macht zwei Tore in kurzer Zeit und plötzlich sieht das Spiel wieder ganz anders aus. Das war natürlich ärgerlich, weil wir da defensiv wieder nicht sauber genug lösen.

Dirk große Schlarmann: Wie wichtig war dann dieses 3:3 noch vor der Pause?

Rokko: Brutal wichtig. Ehrlich. Wenn du mit einem Rückstand in die Kabine gehst, entwickelt sich das Spiel vielleicht nochmal komplett anders. Aber dass Zeefuik direkt vor der Halbzeit noch das 3:3 macht, hat uns mental enorm geholfen.

Dirk große Schlarmann: Was hast du in der Halbzeit gesagt?

Rokko: Eigentlich vor allem, dass wir weitermachen sollen. Weil ich trotz der drei Gegentore das Gefühl hatte, dass wir das Spiel kontrollieren können. Klingt bei einem 3:3 erstmal komisch, aber wir hatten offensiv sehr viele Lösungen und kamen immer wieder in gute Räume. Es ging eher darum, defensiv wieder etwas klarer zu werden.

Dirk große Schlarmann: Und direkt nach Wiederanpfiff wirkt es fast so, als hätte Heracles komplett übernommen.

Rokko: Ja, die Phase war wahrscheinlich unsere beste im gesamten Spiel. Das 4:3 durch Limbombe direkt nach der Pause war natürlich perfekt. Danach hatten wir richtig Momentum. Man hat gemerkt, dass Twente plötzlich Probleme hatte, unsere Bewegungen zu erahnen, bzw. zu antizipieren.

Dirk große Schlarmann: Reine-Adelaide legt dann relativ schnell das 5:3 nach.

Rokko: Genau, und da haben wir dann wirklich sehr erwachsen gespielt. Das hat mir gefallen. Nicht hektisch geworden, nicht nur wild nach vorne gerannt, sondern weiterhin sauber kombiniert. Gerade unser Positionsspiel war in dieser Phase richtig gut.

Dirk große Schlarmann: Würdest du sagen, das war offensiv vielleicht eines eurer stärksten Spiele der Saison?

Rokko: Ja, schon. Vor allem gegen einen Gegner wie Twente. Das ist ja keine Mannschaft, gegen die du normalerweise sechs Tore machst. Wir haben heute vorne teilweise wirklich in einen kleinen Rausch gespielt. Die Laufwege waren stark, die Entscheidungsfindung war gut und wir hatten eine hohe Effizienz.

Dirk große Schlarmann: Zeefuik mit drei Toren – inzwischen 38 Saisontore. Es wirkt fast so, als würde er jede Woche nochmal besser werden.

Rokko: Ja, seine Entwicklung ist wirklich außergewöhnlich. Aber was mir bei ihm aktuell fast noch besser gefällt als die Tore, ist sein Gesamtspiel. Er arbeitet unglaublich viel, bindet Gegenspieler, schafft Räume für andere. Natürlich sprechen alle über die Zahlen, und die sind auch brutal gut, aber er hilft der Mannschaft inzwischen auf ganz vielen Ebenen.

Dirk große Schlarmann: Wie wichtig war dieser Sieg nach der Niederlage gegen Ajax?

Rokko: Sehr wichtig. Weil Niederlagen natürlich immer weh tun, gerade wenn sie bitter verlaufen. Deshalb war heute entscheidend, dass wir eine Antwort zeigen. Und die Mannschaft hat genau das gemacht.

Dirk große Schlarmann: Hattest du Sorge, dass die Ajax-Niederlage vielleicht etwas hinterlassen könnte?

Rokko: Ein bisschen schon. Nicht unbedingt Angst, aber du weißt nie genau, wie eine Mannschaft reagiert. Gerade wenn du vorher eine starke Phase hattest und dann so ein Spiel verlierst. Deshalb war ich heute besonders zufrieden mit der Mentalität.

Dirk große Schlarmann: Man merkt inzwischen aber auch, dass bei euch langsam ein größeres Thema mitschwingt: Europa.

Rokko: Ja, natürlich nimmt man das wahr. Das wäre ja auch komisch, wenn nicht. Wenn du in dieser Tabellenregion stehst, beschäftigt dich das automatisch. Und natürlich lebt dieser Traum weiterhin.

Dirk große Schlarmann: Verändert das etwas innerhalb der Mannschaft?

Rokko: Ich glaube eher, dass es zusätzliche Motivation gibt. Aber wir versuchen trotzdem, ruhig zu bleiben. Weil wir wissen, wie eng diese Liga ist. Zwei schlechte Spiele und plötzlich sieht alles wieder anders aus.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wirkt es so, als hättet ihr inzwischen ein anderes Selbstverständnis entwickelt.

Rokko: Vielleicht ein bisschen, ja. Aber eher im Sinne von: Wir glauben inzwischen gegen fast jeden Gegner daran, Spiele gewinnen zu können. Das heißt nicht, dass wir uns für irgendwen halten, oder das auch tun. Aber die Mannschaft merkt natürlich, dass sie sich entwickelt hat.

Dirk große Schlarmann: Gerade wenn man bedenkt, wie deutlich das Hinspiel noch verloren ging.

Rokko: Genau. Und deshalb ist dieser Sieg vielleicht auch mehr wert als irgendein normales 6:3. Weil man gesehen hat, dass die Mannschaft gelernt hat. Das war heute nicht einfach nur offensiv stark – wir haben viele Dinge besser gemacht als damals.

Dirk große Schlarmann: Und jetzt darf man gespannt sein, wie diese Geschichte weitergeht.

Rokko: Ja, absolut. Die Saison macht gerade sehr viel Spaß, das merkt man natürlich. Aber gleichzeitig wissen wir auch, dass die schwierigsten Wochen oft erst noch kommen. Deshalb müssen wir weiter stabil bleiben und dürfen jetzt nicht anfangen, irgendetwas als selbstverständlich anzusehen.

Dirk große Schlarmann: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk.

Rokko

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Dirk große Schlarmann: Rokko, 4:1 gegen Haugesund. Du hast direkt nach Abpfiff gesagt: „Das war genau das Spiel, das wir erwartet haben, nur dass wir es früh auf unsere Seite gezogen haben.“ Was meinst du damit?

Rokko: Ja, weil ich finde, das Ergebnis erklärt sich nur über diese Anfangsphase. Wenn du nach fünf Minuten 1:0 führst durch Scriven, dann nach 13 Minuten das 2:0 durch Moreira nachlegst, dann veränderst du ein Spiel komplett. Das war kein Zufall, sondern genau das, was wir uns vorgenommen haben: aktiv reinkommen, Druck erzeugen, den Gegner sofort beschäftigen. Und das ist uns heute extrem gut gelungen.

Dirk große Schlarmann: Man hatte aber trotzdem kurz das Gefühl, Haugesund kommt zurück ins Spiel – gerade mit dem 2:1 in der 17. Minute.

Rokko: Absolut, und das ist auch die Phase, die ich am ehesten kritisch sehe, wenn ich überhaupt etwas kritisch sehen will. Wir haben nach dem 2:0 einen Moment gehabt, wo wir ein bisschen zu passiv waren. Haugesund ist eine Mannschaft, die unter ihrem neuen Trainer MichaelOlise wirklich gut organisiert ist. Das war uns vorher klar. Die Teams von dem Trainer haben nicht umsonst so überdurchschnittlich gute Ergebnisse in den letzten Wochen gehabt. Und genau in so einer Phase bestrafen sie dich dann sofort.

Dirk große Schlarmann: Das heißt, ihr wart gewarnt?

Rokko: Sehr. Wir haben den Trainer natürlich analysiert, und man sieht sofort, dass da klare Ideen drin sind. Umschalten, Mut im Ballbesitz, sehr stark im Dribbling, kompakte Staffelung gegen den Ball – das ist schon richtig gut. Deshalb war uns klar: Wenn wir denen Raum geben, wird es unangenehm. Aber genau das haben wir nach dem 2:1 schnell wieder korrigiert.

Dirk große Schlarmann: Und dann kam relativ schnell das 3:1 durch Sødal.

Rokko: Genau, und das war dann der Knackpunkt im Spiel. Dieses Tor in der 21. Minute hat uns wieder komplett stabilisiert. Wir haben danach viel ruhiger gespielt, bessere Abstände gehabt und das Zentrum besser kontrolliert. Das war wichtig, weil Haugesund vorher kurz dabei war, das Spiel zu öffnen.

Dirk große Schlarmann: Und mit dem 4:1 durch Strunck in der 35. Minute war die Partie dann im Prinzip durch.

Rokko: Ja, aber auch da muss man sagen: Das war kein Zufallstor oder so. Das war eine Phase, in der wir den Gegner richtig eingeschnürt haben. Viele Ballgewinne, gute Bewegungen, klare Struktur im letzten Drittel. Da hat man gesehen, dass die Mannschaft aktuell sehr gut zusammenarbeitet.

Dirk große Schlarmann: Wenn man auf den Spielverlauf schaut, wirkt es fast so, als hättet ihr Haugesund phasenweise dominiert.

Rokko: Ich würde sagen: Ja, aber mit Phasen dazwischen, in denen wir eben nicht sauber genug waren. Und genau das ist der Punkt, an dem wir als Team noch wachsen müssen. Wir können Spiele kontrollieren, wir können dominant sein – aber wir müssen diese kleinen Momente noch besser managen. Das 2:1 war so ein Moment.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem ist es ein deutlicher Sieg gegen einen Trainer, der vorher sehr stabil wirkte.

Rokko: Ja, und das zeigt auch, dass wir uns entwickelt haben. Ich finde, man sieht bei uns in dieser Saison insgesamt eine klare Linie. Wir sind strukturierter, wir sind klarer in unseren Abläufen, und wir sind vor allem in der Lage, Spiele früh auf unsere Seite zu ziehen.

Dirk große Schlarmann: Wenn du auf die Saison insgesamt schaust – ist das so ein bisschen über Erwartung?

Rokko: Ja, definitiv. Wir haben intern schon gehofft, dass wir Schritte machen, aber dass wir so stabil punkten und solche Spiele so klar gestalten können, das war nicht selbstverständlich. Wir sind noch nicht am Ende der Entwicklung, aber wir sind auf einem sehr guten Weg.

Dirk große Schlarmann: Man merkt aber auch, dass du sehr vorsichtig bleibst in der Bewertung.

Rokko: Das ist notwendig. Weil wir wissen, wo wir herkommen. Und wir wissen auch, dass es in dieser Liga sehr schnell in die andere Richtung gehen kann. Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht anfangen, uns auf Ergebnissen auszuruhen.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem kommt jetzt eine Phase, die es in sich hat. Erst das Rückspiel gegen Molde – und dann Molde im Pokal.

Rokko: Genau, und das sind zwei völlig unterschiedliche Aufgaben. Molde wird im Rückspiel natürlich wieder alles geben und versuchen, uns das Leben erneut schwer zu machen und die drei Punkte mitzunehmen. Und Molde im Pokal ist sowieso ein anderes Level, da Kevin unfassbar stark in diesen KO-Wettbewerben ist.

Dirk große Schlarmann: Da geht man als Außenseiter rein.

Rokko: Absolut. Und das ist auch völlig okay so. Molde ist in vielen Bereichen die Benchmark in dieser Liga. Da musst du ehrlich sein: In neun von zehn Spielen wirst du da wahrscheinlich nichts holen. Aber genau das ist auch der Reiz. Du gehst da nicht rein, um irgendwas zu verwalten, sondern um alles rauszuhauen, was du hast.

Dirk große Schlarmann: Ist das für dich als Trainer auch eine besondere Herausforderung?

Rokko: Ja, weil du diese Spiele anders vorbereiten musst. Du kannst nicht erwarten, dass du dominant bist. Du musst andere Lösungen finden, andere Momente nutzen, extrem kompakt verteidigen und gleichzeitig mutig bleiben, wenn du den Ball hast. Das ist eine ganz andere Art von Spiel.

Dirk große Schlarmann: Heute hat man aber eher das Gefühl gehabt, dass ihr genau diese Balance schon gut gefunden habt.

Rokko: Ja, heute war das sehr gut. Vor allem in der Phase nach dem 3:1 haben wir das Spiel sehr kontrolliert runtergespielt. Das ist etwas, das wir nicht immer so sauber gemacht haben. Heute war da eine gewisse Ruhe drin.

Dirk große Schlarmann: Und offensiv wirkt es sehr variabel.

Rokko: Ja, weil wir nicht mehr nur über eine Struktur kommen. Wir haben verschiedene Spieler, die Tore erzielen können, verschiedene Wege, gefährlich zu werden. Das macht uns schwerer ausrechenbar.

Dirk große Schlarmann: Rokko, danke dir.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk.

Rokko

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Dirk große Schlarmann: Rokko, wenn man das Ergebnis liest – 7:1 bei Ajax verloren – dann denkt wahrscheinlich erstmal jeder: „Das war eine komplette Machtdemonstration.“ Aber ich hab dich eben unten schon sagen hören: „So schlimm wie das Ergebnis war’s eigentlich nicht.“ Wie meinst du das?

Rokko: Ja, weil ich wirklich finde, dass dieses Ergebnis das Spiel nicht komplett widerspiegelt. Natürlich müssen wir die Niederlage annehmen, da brauchen wir nicht drum herumreden. Ajax hat am Ende verdient gewonnen, definitiv. Aber bis zum 3:1 waren wir aus meiner Sicht absolut auf Augenhöhe. Vielleicht sogar die Mannschaft mit etwas mehr Kontrolle im Spiel. Und genau das macht das Ergebnis am Ende natürlich umso bitterer.

Dirk große Schlarmann: Das überrascht wahrscheinlich viele bei sieben Gegentoren.

Rokko: Klar. Aber Fußball ist manchmal verrückt. Du kannst Spiele verlieren, obwohl du über weite Strecken gut drin bist. Und genau so hat sich das heute angefühlt. Wir haben eigentlich ordentlich angefangen, hatten Ballbesitz, hatten Kontrolle, haben Ajax nicht komplett ins Rollen kommen lassen. Aber wir verteidigen manche Situationen einfach brutal schlecht.

Dirk große Schlarmann: Du sprichst diese beiden Szenen vor dem 3:1 an?

Rokko: Unter anderem, ja. Das ärgert mich ehrlich gesagt am meisten. Das sind keine überragend herausgespielten Tore gewesen, sondern Situationen, die wir eigentlich längst geklärt hatten. Ein unnötiger Einwurf zum Gegner, eine Ecke, die schon bereinigt war – und plötzlich klingelt’s. Gegen Ajax wirst du für solche Fehler halt brutal bestraft.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem hattest du bis zum 3:1 das Gefühl, dass da heute wieder etwas gehen könnte? Immerhin habt ihr Ajax zuletzt in Liga und Pokal geschlagen.

Rokko: Ja, definitiv. Und ich glaube, genau deshalb ist die Niederlage heute auch etwas frustrierend. Weil wir gesehen haben, dass wir grundsätzlich mithalten können. Wir wollten Fußball spielen, wir wollten mutig auftreten – und das haben wir phasenweise auch wirklich gut gemacht.

Dirk große Schlarmann: Dann kommt das 3:1 kurz vor der Pause. War das so ein mentaler Knackpunkt?

Rokko: Ja, schon ein bisschen. Weil du dir eigentlich denkst: „Mensch, wir sind gut drin, wir machen vieles ordentlich.“ Und dann gehst du trotzdem mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeit. Das war schon bitter. Trotzdem hatten wir in der Kabine eigentlich noch das Gefühl, dass wir zurückkommen können.

Dirk große Schlarmann: Aber direkt nach der Pause wurde Ajax dann deutlich stärker.

Rokko: Genau. Und da muss man dann auch ehrlich sein: In dieser Phase war Ajax einfach besser. Sie haben das Tempo erhöht, sie waren klarer in ihren Aktionen und wir haben defensiv nicht mehr die Stabilität gehabt. Da hast du dann auch gemerkt, warum diese Mannschaft aktuell das Feld von hinten aufrollt.

Dirk große Schlarmann: Was mich interessiert: Ist das dann eher frustrierend, weil man merkt, dass man eigentlich mithalten kann – oder motivierend?

Rokko: Beides. Natürlich bist du erstmal enttäuscht, wenn du sieben Gegentore kassierst. Das fühlt sich nie gut an. Aber gleichzeitig nehme ich aus solchen Spielen auch Dinge mit. Und zwar nicht nur negative. Wir haben bis zu einem gewissen Punkt gezeigt, dass wir auch gegen solche Mannschaften Fußball spielen können. Das Problem war heute nicht, dass wir komplett unterlegen waren – das Problem war, dass wir defensiv zu viele Fehler gemacht haben und offensiv nicht effizient genug waren.

Dirk große Schlarmann: Das klingt fast ein bisschen paradox bei einem 1:7.

Rokko: (lacht) Ja, vielleicht. Aber genau deshalb sage ich ja: Das Ergebnis allein erzählt heute nicht die ganze Geschichte. Ob du am Ende 7:1 oder 2:1 verlierst, ist letztlich egal. Du verlierst das Spiel so oder so. Aber wir müssen eben analysieren, warum es in bestimmten Phasen komplett gekippt ist.

Dirk große Schlarmann: Hattest du irgendwann auf der Bank das Gefühl: „Okay, jetzt wird’s richtig bitter“?

Rokko: Nach dem 5:1 schon, ja. Da hast du gemerkt, dass Ajax komplett im Flow ist und wir in manchen Situationen nicht mehr die nötige Klarheit hatten. Und dann kann so ein Ergebnis eben entstehen. Gerade gegen eine Mannschaft mit dieser Qualität.

Dirk große Schlarmann: Wie sehr spielt da auch die individuelle Klasse von Ajax rein? Wenn man sich die Namen anschaut – Dolberg, Weghorst, …

Rokko: Extrem. Und das hat man heute auch gesehen. Ajax braucht manchmal gar nicht viele Chancen, um gefährlich zu werden. Die Qualität im letzten Drittel ist brutal hoch. Wenn du denen Räume gibst oder sie zu einfachen Situationen einlädst, dann nutzen sie das eiskalt aus.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wirkst du erstaunlich ruhig nach so einer Niederlage.

Rokko: Ja, weil ich glaube, dass Panik jetzt komplett fehl am Platz wäre. Natürlich müssen wir kritisch sein, absolut. Defensiv war das heute nicht gut genug. Aber wir werden jetzt nicht alles über Bord werfen, nur weil wir gegen Ajax deutlich verloren haben.

Dirk große Schlarmann: Ist das vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass ihr euch als Mannschaft weiterentwickelt habt? Früher hätte euch so ein Spiel vielleicht komplett aus der Bahn geworfen.

Rokko: Ja, vielleicht schon. Früher wäre man nach so einem Ergebnis wahrscheinlich emotionaler gewesen. Jetzt versuchen wir, die Dinge sachlicher einzuordnen. Wir wissen, dass wir zuletzt viele gute Spiele gemacht haben. Und wir wissen auch, dass Niederlagen dazugehören – gerade gegen Mannschaften wie Ajax.

Dirk große Schlarmann: Wie wichtig wird jetzt die Reaktion auf dieses Spiel?

Rokko: Sehr wichtig. Nicht nur vom Ergebnis her, sondern vor allem von der Haltung. Wie gehst du mit so einer Niederlage um? Bleibst du ruhig? Arbeitest du weiter? Genau das wird jetzt entscheidend sein.

Dirk große Schlarmann: Du hast eben schon kurz mit Matich gesprochen. Was hast du ihm gesagt?

Rokko: Einfach Glückwunsch. Ajax hat das heute richtig gut gemacht. Gerade nach dem 3:1 haben sie uns extrem wehgetan. Deshalb geht der Sieg auch absolut in Ordnung. Und Matich macht da einen richtig guten Job.

Dirk große Schlarmann: Letzte Frage: Nimmt man aus so einem Abend trotz allem auch etwas Positives mit?

Rokko: Ja, definitiv. Auch wenn das jetzt vielleicht komisch klingt. Aber solche Spiele zeigen dir eben genau, woran du arbeiten musst. Und sie zeigen dir auch, dass du trotz einer deutlichen Niederlage phasenweise mithalten kannst. Ganz wichtig auch, dass dir solche Spiele zeigen wo du stehst.

Dirk große Schlarmann: Rokko, danke dir für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk!

Rokko

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Dirk große Schlarmann: Rokko, wenn man nur das Ergebnis liest – 7:1 auswärts, dann denkt man erstmal: „Okay, Almelo ist da komplett drübergerollt.“ Aber ich hab dich eben unten schon sagen hören: „So deutlich war das eigentlich gar nicht.“ Erklär uns das mal.

Rokko: Ja, weil ich wirklich finde, dass das Ergebnis das Spiel nicht richtig widerspiegelt. Natürlich klingt ein 7:1 brutal deutlich, da brauchen wir nicht drum herumreden. Aber gerade die erste halbe Stunde war das ein total enges Spiel. Bis zum 3:0 war das aus meiner Sicht komplett offen. Beide Mannschaften hatten ihre Momente, beide hatten gute Ballbesitzphasen. Wir waren vielleicht etwas effizienter, aber nicht klar überlegen.

Dirk große Schlarmann: Das überrascht doch bei diesem Resultat.

Rokko: Ja, klar. Aber Fußball ist manchmal einfach komisch. Du hast Spiele, die enden 1:1 und eine Mannschaft hätte eigentlich 5:1 gewinnen müssen. Und heute war es ein bisschen andersrum. Wir nutzen unsere Chancen brutal konsequent und irgendwann entwickelt das Spiel dann eine Eigendynamik.

Dirk große Schlarmann: Gerade diese Phase zwischen der 22. und 27. Minute war ja schon heftig. Zwei Tore von Zeefuik, dazwischen Ould-Chikh – plötzlich steht’s 3:0.

Rokko: Genau. Und das war eben der Knackpunkt. Vorher war das wirklich eng. Missable und seine Mannschaft haben das richtig gut gemacht. Die Spiele gegen ihn sind eigentlich immer unangenehm. Egal wie die Ergebnisse am Ende aussehen – du musst dir gegen ihn alles hart erarbeiten. Deshalb war uns vorher schon klar, dass das heute kein Spaziergang wird.

Dirk große Schlarmann: Was macht diese Duelle gegen ihn denn so schwierig?

Rokko: Ich finde, seine Mannschaften sind immer extrem diszipliniert. Sie haben klare Abläufe, verteidigen gut und schaffen es oft, dich aus deinem Rhythmus zu bringen. Und genau das ist heute anfangs auch passiert. Wir hatten zwar Ballbesitz, aber kamen nicht direkt in unsere gefährlichen Räume. Er dagegen kam teils spielend ins letzte Drittel und hatte einfach beim letzte Pass, oder auch beim Abschluss, Pech.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem wirkt es momentan so, als würdet ihr irgendwann immer Lösungen finden.

Rokko: Ja, und das freut mich aktuell am meisten. Dass wir geduldig bleiben. Früher hatten wir manchmal Spiele, in denen wir dann hektisch wurden, wenn es nicht sofort lief. Jetzt bleiben die Jungs ruhig. Sie vertrauen den Abläufen und glauben daran, dass die Räume irgendwann aufgehen.

Dirk große Schlarmann: Und wenn sie aufgehen, dann wird’s bei euch aktuell oft direkt gefährlich.

Rokko: Ja, offensiv läuft es momentan natürlich sehr gut. Aber das ist eben auch viel Arbeit. Die Jungs investieren extrem viel. Die Laufwege stimmen, die Abstimmung wird besser, das Timing passt immer häufiger. Das kommt nicht einfach von alleine.

Dirk große Schlarmann: Lass uns kurz über Zeefuik sprechen. 34 Saisontore mittlerweile – und heute wieder ein richtig starker Auftritt.

Rokko: Ja, brutal wichtige Entwicklung bei ihm. Und ich freue mich wirklich für ihn. Gerade weil wir intern ja auch immer wieder darüber gesprochen haben, dass er noch effizienter werden kann. Er bringt so viele Voraussetzungen mit, ist körperlich unglaublich präsent und wird jetzt auch vor dem Tor immer klarer in seinen Aktionen.

Dirk große Schlarmann: Was mir bei euch auffällt: Es sind nie nur ein oder zwei Spieler. Heute treffen wieder mehrere. Das wirkt alles sehr variabel.

Rokko: Ja, und genau das macht uns aktuell vielleicht auch schwer ausrechenbar. Natürlich hast du Spieler, die häufiger im Fokus stehen, aber wir wollen nie abhängig von einem Einzelnen sein. Heute trifft Hrustic doppelt (der nur gespielt hat aufgrund einer Sperre) Engels macht wieder sein Tor, Walid ist gefährlich – das verteilt sich momentan ganz gut.

Dirk große Schlarmann: Trotzdem versuchst du immer wieder ein bisschen auf die Bremse zu treten. Obwohl die Zahlen inzwischen schon echt beeindruckend sind.

Rokko: Ja, weil wir realistisch bleiben wollen. Natürlich sieht das aktuell gut aus. Die Tabelle liest sich schön, die Ergebnisse sind stark. Aber wir wissen eben auch, dass jetzt richtig schwere Wochen kommen.

Dirk große Schlarmann: Du sprichst Feyenoord und Groningen an?

Rokko: Genau. Das sind Mannschaften, bei denen du nicht einfach automatisch Punkte einplanst. Gerade Feyenoord gehört für mich zu den absoluten Topteams der Liga. Da brauchst du nahezu einen perfekten Tag, um etwas mitzunehmen. Und Groningen ist für mich sowieso eine Mannschaft, die oft ein bisschen unterschätzt wird und das obwohl sie unter Kalongo bereits eine Meisterschaft gefeiert haben - die haben brutal viel Qualität.

Dirk große Schlarmann: Ist das vielleicht jetzt die spannendste Phase für euch? Weil man langsam merkt, dass aus einem guten Saisonstart mehr werden könnte?

Rokko: Ja, wahrscheinlich schon. Aber genau deshalb müssen wir jetzt besonders aufpassen. Es ist leicht, ruhig zu bleiben, wenn du Spiele gewinnst. Die wahre Herausforderung kommt oft erst dann, wenn du mal wieder schwierige Wochen hast.

Dirk große Schlarmann: Wie sehr beschäftigt dich das als Trainer?

Rokko: Ich glaube, dass Konstanz im Fußball das Schwierigste überhaupt ist. Nicht dieses eine große Spiel, nicht dieses eine 7:1 – sondern Woche für Woche da zu sein. Das trennt am Ende gute von sehr guten Mannschaften.

Dirk große Schlarmann: Und wo ordnest du euch aktuell ein?

Rokko: Irgendwo dazwischen. Nein, im Ernst: Wir sind auf einem guten Weg, aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Das klingt vielleicht langweilig, aber ich meine das wirklich so. Wir haben uns entwickelt, definitiv. Aber die kommenden Spiele werden zeigen, wie weit wir wirklich sind.

Dirk große Schlarmann: Hat sich die Erwartungshaltung intern verändert?

Rokko: Natürlich spricht man inzwischen anders miteinander als noch ganz am Anfang der Saison. Wenn du konstant punktest, entsteht automatisch mehr Selbstvertrauen. Aber wir versuchen trotzdem, nicht abzuheben. Dafür kennen wir den Fußball (oder Fifa ^^) zu gut.

Dirk große Schlarmann: Noch ein Wort zu deinem Trainerkollegen heute?

Rokko: Sehr gerne. Wie gesagt: Das Ergebnis spiegelt das Spiel aus meiner Sicht nicht richtig wider. Missable ist ein richtig guter Trainerkollege und seine Mannschaft kann absolut mithalten. Deshalb wünsche ich ihm wirklich nur das Beste für die kommenden Wochen. Solche Spiele gibt es manchmal einfach.

Dirk große Schlarmann: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne, danke dir Dirk!

Rokko

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Ein absoluter Pokalkrimi hier beim Spiel zwischen Getafe und Betis Sevilla. Da gab es einige Nervenzusammenbrüche auf den Tribünen und absolut nichts für Leute mit schwachen Herzen.

Dabei tat sich Betis zuerst schwer. Optisch hätte man mehr den Ball, aber Getafe verteidigte dass gut und ließ hier kaum etwas zu. Ein sehr chancenarmes Spiel bis zur 65ten Minute. Getafe war in Führung gegangen durch Liso, welchen Antony kurz nach der Halbzeit ausgleichen konnte. Kurze Zeit später aber dicker Bock in der Defensive und so geht Getafe durch Juanmi erneut in Führung. Danach dann absolutes Chaos auf den Rängen. Der Strom ist weg und so ist das Spiel für einige Zeit unterbrochen (leider wieder das leidige LAN Kabel Thema) und so müssen knapp 30 Minuten noch gespielt werden, nach dem dass Problem behoben ist.

Betis weiß nun das man nur noch wenig Zeit hat und alles nach vorne werfen muss. Die Gäste nun deutlich wacher offensiv und kommen durch Antony zum Ausgleich. Dabei lässt Betis die endgültige Entscheidung in der regulären Spielzeit sogar noch liegen, so dass es in die Verlängerung geht.

Die Gäste aus Andalusien nehmen den positiven Flow aus der regulären Spielzeit mit und übernehmen hier die Kontrolle über das Spiel, sind offensiv dass dominante Team. Getafe hat die Unterbrechung völlig aus dem Konzept gebracht. So bringen Fornals, Antony und Abde die Gäste mit 5:2 in Front. Der Drops scheint gelutscht. Getafe bis dahin völlig von der Rolle und offensiv ohne nennenswerte Chance. Aber auf einmal dreht sich alles. Betis verliert defensiv völlig die Kontrolle über das Spiel. Getafe wittert Morgenluft und dreht auf, nutzt die Chancen allesamt eiskalt aus, macht aus 5 Chancen 4 Tore und führt auf einmal mit 5:6. Völlig desolate Phase von Betis in der Abwehr und offensiv nutzt man die Chancen nicht. Es waren am Ende bestimmt 4 geblockte Schüsse von Nyom, der sich in alles reinwirft und Betis zur Verzweiflung bringt. Doch das Spiel hat noch einen Paukenschlag bereit. Es läuft die letze Minute und der wirklich letzte Angriff für Betis. Der Ball geht auf rechts raus auf Antony, der den Ball flach auf Cucho bringt, welcher den Ball kurz stoppt und mit dem letzten Torschuss für den erneuten Ausgleich sorgt. Drama pur!

So musste man nochmals ran, diesmal mit der Golden Goal Entscheidung. Betis natürlich mit dem Momentum, doch dass sollte heute nichts heißen. Fast führt ein Bock im Aufbau der Gäste zur Entscheidung für Getafe, doch man bekommt dass noch verteidigt, kann den Fehler selber ausbügeln. Quasi im Gegenzug fällt dann die Entscheidung, als die Hintermannschaft Antony nicht in den Griff bekommt und dieser nach kurzer Zeit das 7:6 markiert. Der Jubel natürlich grenzenlos bei Betis, in einem Spiel dass für den neutralen Zuschauer alles bot, beide Trainer aber einige Lebensjahre kostete.

So steht Betis nun zum dritten Mal in Folge im Halbfinale, nun will man auch endlich den letzten Schritt ins Finale packen.

Danke dir fürs sehr faire Spiel und nochmals eine große Entschuldigung für den plötzlichen Abbruch!!!

DrAlu

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Erste Hälfte spiel komplett ausgeglichen. Paderborn muss sogar in Führung gehen und spielt ein super Pokal spiel . Und in der zweiten Hälfte geht dann nichts mehr und man wird aufeinmal überrannt und verteidigt 45 min lang Ecken . So ist das Kapitel Pokal leider vorbei . Man kann stolz auf die erste Hälfte sein

Gg und dir viel Erfolg

Lxkas_99x

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GG, Nach dem furiosen Hinspiel in dem Bodö überraschend mit 3 Punkten nach hause fahren konnte gab es im Rückspiel nix zu lachen. Sandelfjord war anscheinend an der Ehre gepackt und lies hier keinen Zweifel daran aufkommen die Sache wieder gerade biegen zu wollen. Und was soll ich sagen, es war quasi ein Spiel auf ein Tor. Komplettes Tag und Nacht Spiel im vergleich zum Hinspiel. Bei Bodö lief nach vorne gar nichts. keine einziger nennenswerter Abschluss. Die Packung hat gessesen. Aber es war trotzdem eine sehr faire Partie von daher alles gut. Alles Gute und viel Erfolg man sieht sich in der neuen Saison vllt wieder.

XtremeEnigma

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Ui... was für ein Spiel gab es hier zu sehen unfassbar. Von 0 zu 3 für Bodö bis 4 zu 4 Ausgleich. Nur das dann die Erlösung durch Joker Helmersen in der 90, Minute fällt und Bodö hier einen überraschenden auswärts Sieg einfährt. Diese Partie hatte wirklich alles was man von Angriffsfussball erwarten kann. Vielen dank für die faire Partie. Ich wünsche dir weiterhin alles gute und viel ERfolg.

XtremeEnigma

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unerklärliche zweite hz man führt 6-1 und am Ende kassiert man 6-6 aber dann doch noch den sowgtreffer gemacht plötzlich ging nix mehr, gg an meinem gegenüber, fair und immer an sich geglaubt. Wer so zurückkommt hätte den pkt verdient. Weiterhin alles Gute und viel Erfolg

MichaelOlise

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Spieler waren betrunken oder so . Sonst weiß ich nicht wie man 3 xg kein Tor macht

Lxkas_99x

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Nach 16 Spielen in der Liga steht man mit 12-1-3 komplett solide da. Ziel von xBlameYourself war nur etwas Spaß mit dem Team zu haben und nun läuft es echt gut mit Motherwell und man überlegt dort länger zu bleiben. Eine entspannte Liga mit netten Usern und ausgeglichenen Teams.

Fairer Gegner, viel erfolg weiterhin👌

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Diesmal war Volendam vorgewarnt und versuchte das Spiel diesmal ruhiger anzugehen. Die Partie war auch diesmal wieder von vielen Chancen geprägt. Und das auf beiden Seiten. Glück diesmal, der Keeper der Hausherren hatte einen Sahnetag und konnte ein ums andere mal glänzen. Am Ende gelingt sogar ein zu null Sieg. Das sieht man selten und das freut den Coach und die Fans. Vielen Dank für die fairen Spiele , ich wünsche weiter alles Gute und viel Erfolg.

XtremeEnigma

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GG, diese Game traf mich wieder Blitz. Ich wurde hier richtig lang gemacht. Das war bei der Statistik vom Gegner sehr überrraschend. Ich kann mir nicht vorstellen wie er sich bis jetzt so schwer getan hat in dieser Sasion . Einfach riesen Respekt dafür. Bei Volendam lief nach dem 2 ten Tor nichts mehr zusammen und so ging die PArtie den Bach rinter. Verdienter Sieg für die Gäste. auch in der Höhe. Alles gute und viel Erfolg weiterhin.

XtremeEnigma

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Puh der tut weh man hat hier das Unenschieden quasi sicher und fängt sich dann ein Konter nach einer 1000%

GG an Yannick

yann1712

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Lorient entführt insgesamt 4 Punkte aus den Spielen gegen den favorisierten Olympique Lyon.

Nachdem schon im Hinspiel ein Sieg im Bereich des Möglichen war, wurde dieser dann im Rückspiel tatsächlich eingetütet. Zwei hochintensive Spiele in denen jeder Fehler auf beiden Seiten bestraft wurde und die jederzeit in jede Richtung hätten kippen können. Lyon zeigte sich vor allem nach Kontern brandgefährlich, Lorient wusste endlich mal mehr aus seinem deutlich höheren Ballbesitz (61%) zu machen und vor allem die Chancen zu nutzen.

Die beiden Spiele waren extrem gut für die Moral in einer Saison, die bisher alles andere als gut für Lorient läuft und in der man den eigenen Erwartungen deutlich hinterher hechelt.

GG an Fery

Fantasti

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Die Kontraste von zwei verschiedenen Halbzeiten könnten in diesem Spiel nicht aussagekräftiger sein. Völliger Wahnsinn, wie einfach Tirol sich momentan die Gegentore fängt. In diesem Spiel gelang Blau Weiß Linz die ersten 30 Minuten alles, führen hier mit 0:4 und spielten die gesamte Tiroler Hintermannschaft schwindelig. Nahezu jeder Angriff perfekt herausgespielt, mit der Aussicht Tirol hier mit 6:0 noch vor der Halbzeit zu schlagen. Nach dem 1:4 Anschlusstreffer in der 35. Minute entschied sich die Tiroler Mannschaft auch mitzuspielen - und plötzlich gelang hier alles nur noch für eine Mannschaft. Etwas sprachlos, aber in diesem Spiel ist auch bei so einem Rückstand irgendwie alles möglich. Starkes Auswärtsspiel von BW Linz, bis zur Meisterrunde.

Babakinho

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Wie im Hinspiel macht man eigentlich ein gutes Spiel, kann die Partie sogar kurz mal drehen. Aber der Gegner hatte hier wirklich Chancen Wucher und Alu Pech das passt auf keine Kuhhaut. Wie im Hinspiel auch hier ein munteres hin und her das es niemandem langweilig werden musste. Alles Gute und viel Erfolg bis zur nächsten Saison.

XtremeEnigma

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Ich kann eigentlich gar nix schlechtes sagen außer dass das Ergebnis so deutlich Ausfällt. Das Spiel an sich war gar nicht so schlecht. Klar die Gäste waren das stärkere Team und hatten mehr vom Spiel an sich, aber wieder einmal zerfällt man regelrecht ab einem bestimmten Zeitpunkt im Spiel mit n seine Einzelteile. Trotzdem hat es spass gemacht was man bei so einem Ergebnis vllt nicht unbedingt schlussfolgern würde. Alles Gute und viel Erfolg weiterhin.

XtremeEnigma

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Joa. Nach der 1:4 Niederlage im Hinspiel hat man nicht wirklich an ein Wunder im Rückspiel geglaubt. Jetzt gewinnt man aufeinmal - und ich würd mal sogar sagen verdient - und kommt in letzter Minute auch noch weiter. Bei Juventus lief fast gar nichts zusammen und Leverkusen bekam viele sehr gute Chancen und nutzte die zum Teil auch. Wahnsinn ...

Die Verantwortlichen bei der Werkself sind ratlos und können das noch gar nicht einordnen. Aber gut, man nimmt das jetzt einfach mal so an und freut sich aufs Achtelfinale.

Danke für zwei ereignisreiche Spiele an flo!

Luki

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Ein Topspiel, dessen Bezeichnung auch würdig war - Real und Villarreal lieferten sich einen offensiven Schlagabtausch, bei dem sich am Ende die Königlichen mit einem guten Heimspiel belohnten. Nach der Führung von Villarreal, schickte Mbappe Vini auf den Außen komplett durch, der den Ausgleich erzielte. Und beide Teams hatten teilweise Großchancen den nächsten Treffer zu erzielen, doch beide Keeper waren auf absoluter Höhe. Nachdem Vini und Arda Güler kurz nach der Pause ihre Großchancen vergaben, war es erneut Mbappe, der diesmal Rodrygo auf der anderen Seite auf Reisen schickte und dieser die 2:1 Führung erzielte. Villarreal wechselte offensiv und hatten vor allem mit Moreno noch zwei Topchancen auf das 2:2, doch hier bewahrte abermals Courtois vor weiteren Einschlägen. Real Madrid spielte die Führung cool runter und kam noch zum Schluss mit Valverde zum 3:1 Endstand.

Gg an Kalongo für das starke Spiel, weiterhin viel Erfolg dir die Saison noch!

Babakinho

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Auch im Rückspiel hat Haugesund das bessere Ende für sich. Die Partie ist recht lange offen aber dann fängt sich Bodö wieder 2 Dumme Dinger in 3 Minuten in der Schlussphase. Das 2 zu 4 in der 90.Minute kam dann zu spät und nutzte natürlich nichts mehr. Als das Spiel 1 zu 1 stand waren Möglichkeiten da die man besser ausspielen muss und man lies sie liegen. Besonders ärgerlich war das 1 zu 2 kurz nach der Pause. Man hatte am eigenen 16er Freistoß wegen Abseits vom Gegner zuvor. Doch was passiert...der Kurze pass vom Keeper zum Verteidiger landet genau beim Gegner der mit Druck vorher an den Ball kam und nur noch am Keeper vorbei ins leere Tor einschieben mußte. Da war die ganze erste gute Hz für die Katz. War ein trotzdem nettes Spiel gegen einen sehr netten Gegner. Alles Gute weiterhin.

XtremeEnigma

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gG, der neue Trainer Kollege weiss was er tut. Erste Hz geht komplett an Haugesund. Verdiente Niederlage für Bodö. Alles Gute weiterhin und viel Erfolg.

XtremeEnigma

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Hart umkämpftes Pokalspiel im Craven Cottage, man führte zwar früh 2-0, allerdings kam der starke Gegner aus Burnley schnell zurück. Danach war es ein offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für die Whites. Sehr starker und fairer Gegner, viel Glück noch und wir sehen uns zu den Ligaspielen!

Yannick

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Pokal weiter ✅
Kurs auf top 3✅
EL eine Runde weiter ✅

Aktuell eine top Saison für den SCP . Vielleicht die beste in der Vereinsgeschichte die es jemals gab. Mal sehen wo die Reise hingeht in der EL wird man auf dewolle und PSV treffen . Pokal noch offen und in der Liga hat man noch Brocken offen aber man kann fast jeden schlagen aktuell wenn man gut in Form ist und deswegen ist Paderborn zuversichtlich überall eine Runde weiter zukommen .

Immer eine Freude gegen dich zu spielen mein Freund

Lxkas_99x

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