Credit Suisse Super League, 13 Spieltag, 27.01.2026 20:33:11
🎙️Pressekonferenz nach dem Spiel FC Zürich -FC Lugano (7:1)
Journalist 1: Herr Alfi, herzlichen Glückwunsch zu diesem unglaublichen Sieg! Nach einer 9:3 Pleite im Hinspiel hätte wohl kaum jemand mit so einer Antwort gerechnet. Wie erklären Sie sich diese Leistung?
Trainer (Alfi): Vielen Dank. Ja, das war heute eine riesige Reaktion meiner Mannschaft. Nach dem Hinspiel waren wir alle enttäuscht, fast schon peinlich berührt. Wir wussten aber, dass wir viel besser sind, als es das Resultat damals gezeigt hat. Wir haben die Woche sehr intesiv gearbeitet - taktisch, mental, körperlich - und uns vorgenommen, zu zeigen, wer wir wirklich sind.
Journalist 2: War das heute mehr eine Reaktion aus Wut und Stolz oder das Resultat einer taktischen Anpassung?
Trainer (Alfi): Ich würde sagen, es war beides. Natürlich hat uns diese 3:9 enorm geschmerzt. Aber ich wollte, dass die Jungs diese Emotionen positiv nutzen. Wir haben die Spielanlage etwas umgestellt - kompakter, aggresiver im Gegenpressing, mutiger nach vorne. Und heute hat fast alles funktioniert.
Journalist 3: Nach so einem Hinspiel ist es schwer, die Mannschaft wieder aufzubauen. Wie haben Sie es geschafft, die Jungs mental so stark einzustellen?
Trainer (Alfi): Das war die grösste Aufgabe in dieser Woche. Ich habe immer wieder betont, dass ein einzelnes Spiel nicht definiert, wer wir sind. Fußball lebt von zweiten Chancen, und heute wollten wir zeigen, dass wir Charakter haben. Im Training war die Energie enorm, jeder war fokussiert. Das war der Schlüssel.
Journalist 4: Der Sieg war beeindruckend, aber auch taktisch stark. Was war für Sie der entscheidende Unterschied im Vergleich zum Hinspiel?
Trainer (Alfi): Die Kompaktheit. In Lugano haben wir viel zu schnell die Ordnung verloren und sie zu einfachen Toren eingeladen. Heute haben wir eng gestanden, schnell umgeschaltet und vorne eiskalt abgeschlossen. Außerdem war unsere Intensität deutlich höher - das war der FC Zürich, den ich sehen will.
Journalist 5: 7:1 gegen ein starkes Team wie Lugano - denken Sie, dass dies ein Wendepunkt in der Saison sein kann?
Trainer (Alfi): Ich hoffe es. So ein Spiel kann Energie freisetzen, Selbstvertrauen zurückbringen. Aber wir dürfen jetzt nicht abheben. Es war ein großartiger Abend für die Fans und die Spieler, das müssen wir genießen. Ab morgen beginnt aber wieder die Vorbereitung auf das nächste Spiel.
Journalist 6: Die Fans schienen heute besonders laut und stolz. Welche Rolle haben sie gespielt?
Trainer (Alfi): Eine riesige. Nach dem Hinspiel haben sie trotzdem hinter uns gestanden, und heute haben sie uns von der ersten Minute an getragen. Du spürst das, wenn das Stadion brennt. Das gibt den Spielern nochmal 10% extra. Der Sieg gehört auch den Fans.
Journalist 7: Abschliessend - was sagen Sie zu diesem fast märchenhaften Ergebnis: 9:3 verloren, 7:1 gewonnen. Verrückter geht`s kaum, oder?
Trainer (Alfi): (lacht) Ja, Fußball schreibt manchmal Geschichten, die man nicht glauben würde. Wir haben heute ein kleines Wunder geschafft - aber kein Zufall, sondern das Resultat harter Arbeit, Glauben und Teamgeist. Genau darum liebe ich diesen Sport.
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