Spielinfo

PKO Bank Polski Ekstraklasa, 25 Spieltag, 28.01.2026 11:40:02

Ereignisse

21"
Gelb Rafal Janicki 2. Gelbe Karte
33"
1:0
Tor (Schuss) Dalmau 15. Tor
42"
2:0
Tor (Schuss) Dalmau 16. Tor
45"
Gelb Grzegorz Tomasiewicz 1. Gelbe Karte
50"
2:1
Tor (Schuss) Josema 1. Tor
81"
2:2
Tor (Schuss) Michal Rakoczy 3. Tor

Vorlagen

Spielberichte

Was ein geiles Spiel wieder gegen Rokko 🤙 aber diesmal Ärgert Trainer Franky sich da zu viele Chancen Ligen gelassen wurden aber am Ende ist man doch zufrieden da Rokko ein starker Spieler ist und man hier gut mitgespielt hat und sogar ein ticken besser war 🔥 1 Pkt den nehmen wir mit 🔥🤙 viel Erfolg weiter 😍🔥😊

Fohlen-Franky

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Esther Sedlaczek: Rokko, 2:2 zuhause gegen Górnik Zabrze. Wenn man nur auf den Spielstand schaut, könnte man sagen: Punkt gewonnen oder zwei verloren. Wie fühlt sich dieses Remis für dich gerade an?

Rokko: Es ist so ein klassischer Abend, an dem man mit gemischten Gefühlen hier steht. Auf der einen Seite führst du zuhause 2:0, da willst du das Spiel natürlich gewinnen, keine Frage. Auf der anderen Seite – und da muss man ehrlich sein – dürfen wir uns am Ende nicht beschweren, dass wir diesen Punkt überhaupt behalten haben. Wenn wir ganz nüchtern draufschauen, war Zabrze über weite Strecken die bessere Mannschaft. Deshalb: Ärgerlich, ja. Unverdient? Nein, definitiv nicht.

Esther Sedlaczek: Du sagst es, ihr geht früh in Führung, sogar mit zwei Toren Vorsprung. In dieser Phase wirkte Piast eigentlich stabil.

Rokko: Absolut. Ich finde, wir sind richtig gut ins Spiel gekommen. Die Anfangsphase war genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren griffig, wir hatten Zugriff, wir haben unsere Chancen genutzt. Das 1:0 war verdient, das 2:0 aus meiner Sicht auch. Und genau deshalb tut es so weh, weil sich ab diesem Moment etwas komplett gedreht hat.

Esther Sedlaczek: Was ist aus deiner Sicht nach dem 2:0 passiert?

Rokko: Das ist die entscheidende Frage. Mit dem zweiten Tor haben sich die Machtverhältnisse auf dem Platz wirklich verschoben – und zwar nicht zu unseren Gunsten. Zabrze wurde von Minute zu Minute stärker, selbstbewusster, mutiger. Man hat richtig gemerkt, wie der Trainerkollege von außen Einfluss genommen hat. Die Abläufe wurden klarer, das Pressing aggressiver, wir wurden immer öfter in Situationen gezwungen, die wir eigentlich vermeiden wollten.

Esther Sedlaczek: Es wirkte fast so, als hätte Zabrze mit dem Rückstand erst richtig angefangen, Fußball zu spielen.

Rokko: Ja, genau das. Und das muss man einfach anerkennen. Das war brutal gut eingestellt. Sie haben uns nicht überrannt im Sinne von Chaos, sondern sehr strukturiert. Wir hatten weiter unsere Aktionen, wir hatten auch noch Chancen – das darf man nicht vergessen. Aber die Dominanz, die ging ganz klar auf die Gäste über. Und das ist dann schon beeindruckend.

Esther Sedlaczek: Kurz nach der Pause fällt der Anschlusstreffer zum 2:1. Wie kritisch war dieser Moment?

Rokko: Extrem kritisch. Weil du in dem Moment weißt: Jetzt wird es ein ganz langes Spiel. Dieses Tor war der absolute Dosenöffner. Danach war das Stadion zwar da, aber du hast gemerkt, dass Zabrze an sich glaubt. Und sie hatten ja auch allen Grund dazu. Sie waren aggressiver in den Zweikämpfen, schneller in den Umschaltmomenten, klarer in ihren Entscheidungen.

Esther Sedlaczek: Hattest du irgendwann das Gefühl, dass euch dieses Spiel komplett entgleitet?

Rokko: Komplett nicht, aber es war schon sehr, sehr eng. Wir haben uns gewehrt, wir haben dagegengehalten, wir hatten Momente, wo wir das 3:1 hätten machen können. Aber insgesamt, wenn wir ehrlich sind, waren wir nicht mehr Herr der Lage. Und spätestens ab Minute 60, 65 musst du sagen: Wenn Zabrze hier trifft, dann ist das keine Überraschung.

Esther Sedlaczek: Und genau das passiert dann in der 81. Minute mit dem 2:2.

Rokko: Ja. Und so bitter es klingt: Das war hochverdient. Da gibt es keine zwei Meinungen. Sie haben sich dieses Tor über das ganze Spiel hinweg erarbeitet. Und ganz ehrlich, wenn sie danach noch das 2:3 machen, dann darfst du dich aus Piast-Sicht auch nicht beschweren. So klar muss man das sagen.

Esther Sedlaczek: Das ist eine sehr offene und ehrliche Einschätzung von dir.

Rokko: Ja, weil alles andere wäre Quatsch. Fußball lebt davon, Dinge einzuordnen. Natürlich ärgert es mich, dass wir eine 2:0-Führung zuhause nicht über die Zeit bringen. Das darf uns eigentlich nicht passieren. Aber genauso muss ich den Hut ziehen vor dem, was Zabrze hier gezeigt hat. Das war stark, das war reif, das war mutig.

Esther Sedlaczek: Wie schwer ist es mental, nach einer solchen Führung am Ende „nur“ einen Punkt mitzunehmen?

Rokko: Das ist schon ein kleiner Stich, keine Frage. Gerade direkt nach dem Abpfiff. Aber je länger man darüber nachdenkt, desto mehr kommt man zu dem Schluss: Wir müssen mit diesem Punkt zufrieden sein. Das klingt vielleicht komisch, aber es ist die Realität. Manchmal musst du Spiele auch annehmen, wie sie laufen.

Esther Sedlaczek: Du hast den Trainerkollegen schon mehrfach erwähnt. Wie ordnest du seine Leistung heute ein?

Rokko: Ganz, ganz stark. Wirklich. Das war eine enorme Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel. Da sieht man einfach, was gute Arbeit bewirken kann. Er hat seine Mannschaft perfekt eingestellt, er hat die richtigen Stellschrauben gedreht, und das Ergebnis sieht man auf dem Platz. Großen Respekt dafür.

Esther Sedlaczek: Ihr kennt euch inzwischen ganz gut. Macht das solche Duelle nochmal spezieller?

Rokko: Auf jeden Fall. Das sind genau die Spiele, die richtig Bock machen. Zwei Trainer, die sich gegenseitig kennen, zwei Teams, die Fußball spielen wollen. Das war übertrieben spannend, ehrlich. Für die Zuschauer wahrscheinlich ein Traum, für uns an der Seitenlinie und für unser Herz eher nicht so gut (lacht).

Esther Sedlaczek: Was nimmst du aus diesem Spiel für euch mit?

Rokko: Dass wir lernen müssen, Spiele besser zu kontrollieren, wenn wir vorne liegen. Dass wir uns nicht zu sicher fühlen dürfen, nur weil wir 2:0 führen. Und gleichzeitig nehme ich mit, dass wir auch dann nicht auseinanderfallen, wenn der Gegner Druck macht. Wir haben den Punkt gehalten, wir sind nicht komplett eingebrochen. Das ist auch etwas wert.

Esther Sedlaczek: Abschließend: Wie blickst du auf die nächsten Aufgaben?

Rokko: Wachsam und motiviert. Solche Spiele zeigen dir sehr klar, wo du stehst und woran du arbeiten musst. Und genau das werden wir tun. Heute war es ein Punkt, der sich im ersten Moment komisch anfühlt, der aber am Ende absolut okay ist.

Esther Sedlaczek: Rokko, danke dir für die ehrlichen Worte und diesen intensiven Einblick.

Rokko: Sehr gerne, Esther. Und Grüße an Franky – das Rückspiel war mindestens genauso intensiv wie das Hinspiel. Hat Spaß gemacht!

Rokko

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
1
Gelbe Karten
1
0
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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