Spielinfo

PKO Bank Polski Ekstraklasa, 4 Spieltag, 10.01.2026 00:52:45

Ereignisse

0"
0:1
Tor (Schuss) Leandro Sanca 3. Tor
5"
Gelb Matej Rodin 1. Gelbe Karte
30"
0:2
Tor (Schuss) Dalmau 10. Tor
43"
Gelb Ema Twumasi 2. Gelbe Karte
54"
0:3
Tor (Schuss) Michal Chrapek 1. Tor
57"
1:3
Tor (Schuss) Camilo Mena 3. Tor
61"
2:3
Tor (Schuss) Camilo Mena 4. Tor
64"
2:4
Tor (Schuss) Jorge Félix 3. Tor
69"
2:5
Tor (Schuss) Jorge Félix 4. Tor
86"
3:5
Tor (Schuss) Mohamed Awad Alla 4. Tor
89"
Gelbrot Ivan Zhelizko 1. Gelbrote Karte
90"
3:6
Tor (Schuss) Dalmau 11. Tor

Vorlagen

Gesperrte Spieler

Spielberichte

Reporter: Rokko, Auswärtssieg bei Lechia Gdańsk. Ein torreiches Spiel, ein intensiver Auftritt und ein generisches Team, bei dem du eine Vergangenheit hast. Wie fühlt sich dieser Sieg an?

Rokko: lacht gut, im Laufe der Zeit habe ich natürlich sehr viele Teams trainiert, dass ist jetzt nicht ungewöhnlich. Aber der Sieg fühlt sich gut an, aus mehreren Gründen. Zum einen natürlich wegen des Ergebnisses und der drei Punkte, zum anderen aber auch wegen des Teams. Lechia ist ein Verein, den ich sehr gut kenne, den ich, wie bereits erwähnt, selbst schon trainieren durfte. Viele Spieler sind mir daher noch vertraut, viele Gesichter, viele Erinnerungen. In so einem Spiel zu bestehen, ist nie einfach. Umso schöner ist es, dass wir heute als Sieger vom Platz gegangen sind.

Reporter: Du sprichst Lechia an. Einer der Spieler, die du besonders gut kennst, ist Camilo Mena, der heute auf Seiten von Lechia wieder herausragend war.

Rokko: Ja, absolut. Mena war damals schon ein Spieler, der bei mir extrem gut funktioniert hat. Er ist explosiv, mutig, sucht immer das Eins-gegen-eins und hat diese Unbekümmertheit. Heute war er wieder der auffälligste Spieler bei Lechia, da gibt es keine zwei Meinungen. Er hat uns mit seinen beiden Toren innerhalb von vier Minuten richtig wehgetan und gezeigt, warum er so gefährlich ist. Da musste ich innerlich schon ein bisschen schmunzeln, weil ich genau weiß, was er kann. Vielleicht muss ich da mal mit unserem Vorstand sprechen um ihn nach Gliwice zu holen im Sommer grinst.

Reporter: Kommen wir zum Spielverlauf. Dein Team erwischt einen sehr guten Start, steht defensiv für die eigenen Verhältnisse sehr stabil und lässt wenig zu. War das ein bewusster Fokus?

Rokko: Ja, definitiv. Wir wussten, dass Lechia zuhause stark ist und dass sie, gerade unter cr7mbr7, sehr unangenehm zu bespielen sind. Gegen ihn tue ich mich traditionell immer sehr schwer, das ist kein Geheimnis. Umso wichtiger war es, gut ins Spiel zu kommen, Ruhe reinzubringen und defensiv kompakt zu stehen. Das ist uns in der Anfangsphase wirklich gut gelungen. Wir haben wenig zugelassen und vorne unsere Chancen genutzt. Genau so wollten wir das Spiel angehen.

Reporter: Du hast es angesprochen, gegen cr7mbr7 tut man sich sonst oft schwer. Heute lief es deutlich besser. Woran lag das?

Rokko: Ich glaube, es war schlichtweg die Tagesform. Was wir wussten war, dass wir heute einen Vorsprung brauchen würden. Lechia gibt sich nie auf, sie bleiben immer dran. Deshalb war es wichtig, früh in Führung zu gehen. Dass uns das gelungen ist, war ein großer Pluspunkt. Trotzdem war uns klar, dass das Spiel noch lange nicht entschieden ist.

Reporter: Trotz der frühen Führung kassiert ihr die Gegentore teilweise sehr einfach. Das sprichst du selbst an. Ist das aktuell der größte Kritikpunkt?

Rokko: Ja, das muss man ehrlich sagen. Die Gegentore fallen zu einfach. Das hätte man besser verteidigen müssen, da sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen. Unsere Defensive ist aktuell ein bisschen unsere Achillessehne. Wir arbeiten daran, aber das braucht Zeit. Gerade gegen Trainerkollegen wie ihn wird jeder kleine Fehler sofort bestraft. Das haben wir heute gesehen.

Reporter: Nach dem 0:3 scheint das Spiel fast entschieden, dann kommt diese starke Phase von Lechia mit dem Doppelschlag durch Mena. Was geht da in dir vor?

Rokko: In dem Moment weißt du, jetzt wird es richtig unangenehm. Innerhalb von vier Minuten steht es 2:3, das Stadion ist wieder voll da, das Momentum kippt. Da zeigt sich, wie stabil ein Team wirklich ist. Ich war gespannt, wie meine Jungs reagieren würden. Und genau das, was dann passiert ist, macht mich extrem stolz.

Reporter: Du sprichst die Reaktion an. Piast zeigt Moral und Mentalität und schraubt das Ergebnis wieder hoch.

Rokko: Genau. Das war wirklich stark. Wir sind ruhig geblieben, haben uns nicht aus der Ordnung bringen lassen und weiter an unseren Plan geglaubt. Mentalität ist in solchen Spielen entscheidend. Du kannst spielerisch gut sein, aber wenn der Kopf nicht mitspielt, verlierst du solche Partien. Die Jungs haben gezeigt, dass sie gereift sind. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen, waren vorne effektiv und haben uns das Spiel wieder zurückgeholt - wenngleich ich sagen muss, dass die beiden Tore von Jorge Felix auch mit Glück verbunden waren.

Reporter: Am Ende steht ein verdienter Sieg mit vielen Toren. Wie ordnest du dieses Ergebnis ein?

Rokko: Ich denke, es ist verdient. Es war ein offenes Spiel mit vielen Toren, aber wir hatten über weite Strecken die Kontrolle. Natürlich hätte man defensiv sauberer agieren müssen, dann wäre es vielleicht nicht so eng geworden. Aber am Ende zählt, dass wir drei Punkte mitnehmen. Und die sind enorm wichtig für unser großes Ziel.

Reporter: Stichwort Ziel. Du hast heute vor dem Interview zu mir gesagt, dass die internationalen Plätze dein Ziel sind. Wie wichtig war dieser Sieg auf dem Weg dorthin?

Rokko: Jeder Sieg ist wichtig dafür, und dennoch haben wir erst sechs Spiele absolviert - also halten wir den Ball flach. Wir wissen aber, dass du solche Auswärtsspiele bei direkten Gegnern gewinnen musst du, wenn du oben dranbleiben willst. Jeder Punkt zählt. Dieser Dreier bringt uns weiter und gibt zusätzlich Selbstvertrauen. Genau solche Spiele können entscheiden am Ende, ob du deine Ziele erreichst oder nicht.

Reporter: Blicken wir kurz auf den Saisonstart. Vier Siege, ein Remis und eine Niederlage. Wie zufrieden bist du?

Rokko: Mehr als zufrieden, ehrlich gesagt. Das ist ein sehr guter Start, gerade wenn man bedenkt, wie schwer die Spiele waren und wie viele neue Dinge wir einstudiert haben. Die Mannschaft zieht voll mit, die Ergebnisse stimmen, und wir entwickeln uns weiter. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber das erwartet auch niemand. Wichtig ist, dass die Richtung stimmt.

Reporter: Wohin kann die Reise mit Piast gehen?

Rokko: Das ist schwer zu sagen, und genau das macht es spannend. Ich bin wirklich gespannt, wo wir am Ende landen. Wenn wir weiter so arbeiten, die richtigen Lehren aus den Spielen ziehen und als Einheit auftreten, dann ist vieles möglich. Wir bleiben demütig, arbeiten hart und schauen von Spiel zu Spiel.

Reporter: Abschließend noch ein Wort zu deinem Trainerkollegen cr7mbr7.

Rokko: Wie immer ein ebenwürdiger Gegner. Es ist jedes Mal ein intensives Duell, taktisch anspruchsvoll und auf Augenhöhe. Oft entscheidet die Tagesform, und heute war sie ein kleines Stück mehr auf unserer Seite. Ich habe großen Respekt vor ihm und seiner Trainerarbeit. Ich wünsche ihm nur das Beste!

Reporter: Rokko, vielen Dank für das Gespräch.

Rokko: Sehr gerne.

Rokko

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Spielstatistiken

Ballbesitz in %
Ballrückeroberungs-Zeit (in Sek.)
Schüsse
Expected Goals (xG)
Pässe
Tacklings
Gewonnene Tacklings
Abgefangene Bälle
Paraden
Fouls
Abseits
Ecken
Freistöße
Elfmeter
1
Gelbe Karten
1
1
Gelbrote Karten
0
0
Rote Karten
0
Abwehrdurchbrüche (Direkt)
Abwehrdurchbrüche (Außen)
Abwehrdurchbrüche (Hoch)
Abwehrdurchbrüche (Versucht)
Dribbling-Erfolgsquote in %
Schusspräzision in %
Passgenauigkeit in %

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